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Praktikanten Blog

lernt die verschiedenen Bertelsmann Praktikanten kennen

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Hier werden regelmäßig Praktikanten aus den verschiedenen Bertelsmann Bereichen und Divisionen über ihre Erfahrungen berichten.

Wir möchten Euch durch diesen Blog einen realistischen Einblick in das tägliche Arbeitsleben als Praktikant vermitteln. Wenn wir Euer Interesse für ein Praktikum in einem der Unternehmensbereiche von Bertelsmann wecken, wendet Euch jederzeit an uns: createyourowncareer@bertelsmann.de

Arbeitsrecht für Einsteiger

13. Januar 2012 @ 11:52 · Abgelegt unter -

Hallo an alle zukünftigen Praktikanten,

mein Name ist Ronny und ich bin seit 4 ½ Monaten Praktikant in der Abteilung Arbeitsrecht im Corporate Center der Bertelsmann AG. Unsere Abteilung besteht aus 6 Juristen und 4 Sachbearbeiterinnen. Wir sind der zentrale Ansprechpartner für alle Personalabteilungen des Bertelsmann-Konzerns, wenn es sich um arbeitsrechtliche Problematiken handelt. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen vor allem im individual- und kollektivarbeitsrechtlichen Bereich, d.h. Einstellung, Versetzung, Betriebsübergänge und Kündigungen. Mein Aufgabengebiet erstreckt sich dabei auf die Recherche, Beantwortung von Anfragen, Erstellung von Kurzgutachten und Fertigen von Schriftsätzen.

Ich kam in die Abteilung Anfang des 3. Semesters des Master of Laws-Studiums, also nicht als Volljurist, sondern als angehender Wirtschaftsjurist ohne Staatsexamen. Am Anfang dachte ich, es wird von einem erwartet, dass man auf alle Fragen sofort eine Antwort hat. Doch schon in den ersten Tagen wurde mir klar, dass das nicht möglich ist, wenn frisch von der Uni kommt. Auch durch meine Kollegen und den kollegialen Umfang wurde mir schnell diese Befürchtung genommen. Alle sind sehr verständnisvoll und wissen, dass man wenig praktische Erfahrung mit dem täglichen Schwerpunkt dieser Arbeit hat. Natürlich wird auch von einem Praktikanten volle Einsatzbereitschaft und Interesse an den Themengebieten verlangt. Hat man sich einmal eingearbeitet, macht die Arbeit super Spaß. Mit der Zeit bekommt man immer mehr Verantwortung, wodurch man auch viel Kontakt mit den einzelnen Unternehmensbereichen der Bertelsmann AG erhält. Durch die unterschiedlichen Schwerpunktbereiche der einzelnen Juristen in der Abteilung bekommt man innerhalb kürzester Zeit tiefgehende Einblicke in viele Problematiken des Arbeitsrechts.

Innerhalb und außerhalb der Abteilung ZPJ (internes Kürzel für Arbeitsrecht) wird die Philosophie von Reinhard Mohn „eigenverantwortlich etwas gestalten, bereit sein zur ständigen Neuorientierung und Lernbereitschaft“ durch die Mitarbeiter weitergelebt. Dies nimmt man auch schnell als Praktikant wahr und orientiert sich daran. Auch durch die jährlichen Highlights wie z.B. das Betriebsfest, die Treppenweihnacht, Abteilungsausflüge fühlt man sich schnell aufgenommen und willkommen.

Nach der Arbeit hat man die Möglichkeit, sich mit anderen Praktikanten in einer gemütlichen Bar zu treffen und seine Erfahrungen auszutauschen. Immer mittwochs findet ein Praktikantenstammtisch statt, um vom Alltag mal abzuschalten. Man kommt schnell mit den Leuten ins Gespräch und verabredet sich dann evtl. auch für das Wochenende (für alle Nicht-Heimfahrer).

Ich würde jedem ein Praktikum bzw. Referendariat empfehlen. Nicht nur wegen des einzigartigen Betriebsklimas, sondern auch weil man schon als Praktikant viele Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb eines solch großen Medienunternehmens hat.

Ich hoffe der kleine Überblick hilft euch bei der Entscheidung über ein Praktikum weiter!

Viele Grüße,

Ronny



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Von Hochschulmarketing bis Talent Management: ein Praktikum in der zentralen Managemententwicklung

06. Dezember 2011 @ 15:37 · Abgelegt unter -

Hi zusammen, 

mein Name ist Ulrike und ich absolviere seit dem 01.September 2011 in dem Bereich Business Development, auch intern Zentrale Managemententwicklung (ZM) genannt, ein viermonatiges Praktikum.
Diese Abteilung beschäftigt sich unter anderem mit dem Hochschulmarketing, Talent Management, Employer Branding und Management Recruiting. Bei ZM kommen also ganz verschiedene Bereiche zusammen: Personalwesen, Eventmanagement aber auch Marketing. 

Während meines Praktikums bin ich einen Großteil meiner Zeit bei dem Praktikantenbindungsprogramm Student Challenge eingebunden. Das Student Challenge Program hat das Ziel, den Kontakt mit besonders leistungsstarken Praktikanten auch nach Beendigung des Praktikums zu halten. Jedem „Student Challenger“ steht ein Mentor aus dem Unternehmen zur Verfügung, welcher bei wichtigen Entscheidungen im Werdegang beratend zur Seite steht. Neben einem kleinen Welcome-Paket zur Aufnahme ins Programm versenden wir regelmäßig einen Online-Newsletter mit interessanten Neuigkeiten aus dem Bertelsmann Konzern. Zwei Mal im Jahr findet zusätzlich ein Student-Challenge-Meeting an einem der Bertelsmann-Standorte statt. Im Moment unterstütze ich bei der Organisation des anstehenden Treffens im Dezember hier in Gütersloh. Ein weiteres Projekt ist das Update der Student-Challenge-Website. Diese Aufgaben sind sehr spannend und ich lerne täglich eine Menge dazu. 

Neben diesen Tätigkeiten bekomme ich auch einen sehr guten Einblick in das typische Personalwesen, wie beispielsweise das Screening von Lebensläufen, das Vorstellungsgespräch oder die Formulierung einer Zu- und Absage. 

Aber auch in dem Bereich Hochschulmarketing bin ich mit eingebunden und darf als Praktikantin sogar auf zwei Events mitfahren. Als Studentin habe ich auf Karrieremessen bisher immer nur die “Besucherrolle“ eingenommen und darf jetzt auch auf der andere Seite des Messestandes Erfahrungen sammeln. 

Bei Bertelsmann fasziniert mich vor allem die Offenheit meiner Kollegen: Der Umgang untereinander ist stets freundlich und jeder ist bei Fragen und Anliegen immer hilfsbereit. Als Praktikant wird man im Konzern sehr gut betreut: Es wird regelmäßig ein Praktikantenstammtisch organisiert und alle paar Wochen finden Praktikanteninformationsveranstaltungen statt. Seit meinem ersten Tagen habe ich schon viele nette Praktikanten kennengelernt und konnte mein Netzwerk enorm erweitern. 

Wer nach einem abwechslungsreichen Praktikum in einem international agierenden Unternehmen sucht, ist bei Bertelsmann genau richtig. Bei Interesse kann ich jedem eine frühzeitige Vorbereitung und rechtzeitige Kontaktaufnahme wärmstens ans Herz legen. Ich hoffe, dass euch mein kleiner Bericht einen Einblick in den Alltag als Praktikantin bei Bertelsmann geben konnte. 

Viele Grüße,
Ulrike



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Ein Praktikum bei der Bertelsmann Unternehmenskommunikation - zwischen Pressemappen, Conference Calls und Pressecounter

15. November 2011 @ 09:26 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen, 

ich bin Saskia und absolviere seit dem 15. August ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation bei Bertelsmann – genauer gesagt in der Abteilung für Medien- und Wirtschaftsinformation, also in der Pressestelle.
Meine Abteilung beschäftigt sich mit der gesamten externen Kommunikation der Bertelsmann AG. Dazu zählt neben der Erstellung von Finanzberichten und der Ausrichtung der jährlichen Bilanzpressekonferenz vor allem das Arbeiten mit Journalisten, wenn es um Portraits, Reden oder Interviews zu Bertelsmann geht.
In den zehn Wochen, die ich jetzt schon hier bin, gab es für mich ein Highlight nach dem anderen. Als ich gerade zwei Wochen hier war, stand schon die Kommunikation der Halbjahreszahlen vor der Tür und ich habe mitbekommen, wie ein sogenannter Conference Call vorbereitet, eine Pressemitteilung erstellt und alle Fragen der Journalisten beantwortet wurden. Gerade das war für mich sehr spannend. 

Nur 14 Tage nach der Halbjahreskommunikation fand die Bertelsmann Party in Berlin statt. Zur Bertelsmann Party werden jedes Jahr etwa 600 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Fernsehen und Musik eingeladen, um einen Abend zusammen mit Bertelsmann zu feiern. Hier konnte ich mein Team zunächst bei der Vorbereitung unterstützen, indem ich Informationszettel für Journalisten verfasste und die Pressemappen zusammenstellte. Besonders aufregend war aber die Party selbst, zu der ich mitgehen durfte. Dort betreute ich den Pressecounter und konnte das Geschrei der Fotografen hautnah miterleben, als beispielsweise Thomas Gottschalk oder Sylvie van der Vaart über den roten Teppich liefen. Nach der Party betreute ich die Erstellung einer Zusammenfassung aller Nachberichterstattungen zur Party aus sämtlichen Zeitungen und Zeitschriften. 

Was mir bei meinem Praktikum hier in der Pressestelle bei Bertelsmann besonders gefallen hat, war die Atmosphäre im Team. Ich habe mich hier vom ersten Moment an aufgenommen gefühlt und es gab keinen Augenblick, in dem ich nicht hätte eine Frage stellen oder um Rat fragen können, egal wie stressig es war. 

Ich kann also nur jedem ein Praktikum bei Bertelsmann empfehlen. Die Arbeit hier macht wirklich Spaß und obwohl man in einem Konzern mit mehr als 100 000 Mitarbeitern arbeitet, merkt man die Nähe vom Vorstand und den Führungskräften zu ihren Mitarbeitern. Besonders faszinierend finde ich die Vielfalt, die Bertelsmann ausmacht. Mit der RTL Group, Random House, Gruner + Jahr und Arvato ist Bertelsmann ein wirklich facettenreiches und internationales Unternehmen. 

Wer also die Chance hat, bei Bertelsmann ein Praktikum zu machen, sollte diese Chance auf jeden Fall ergreifen – es lohnt sich. Was ich meiner Praktikumszeit an Erfahrung und Wissen erlangt habe, ist mehr, als ich in meinem Studium über dieses Berufsfeld je lernen könnte. Ich hoffe, dass mein kurzer Bericht euch einen guten Einblick in die aufregende Welt eines Praktikanten bei Bertelsmann geben konnte. 

Liebe Grüße,
Saskia


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Bertelsmann Digital Media Investments

29. September 2011 @ 16:30 · Abgelegt unter -

Hallo zusammen,

ich bin Saskia und habe über den Sommer ein Praktikum bei Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI), dem Venture Capital Fund von Bertelsmann, gemacht. Kurz für alle, die noch nichts von BDMI gehört haben: Wir sind eine kleines Team von vier Festangestellten (davon zwei hier in Deutschland und zwei in den USA), die ständig auf der Suche nach spannenden Start-Ups aus dem Bereich Digital Media sind, in die Bertelsmann investieren könnte.

Dadurch dass das Team nur so klein ist, hatte ich gleich von Anfang an sehr viele Freiheiten und Verantwortung und habe mich eigentlich nie wie ein Praktikant gefühlt!

Eine meiner Aufgaben, die ich jetzt nach dem Praktikum auch noch als Werkstudent weiterführe, ist die Bearbeitung neuer Anfragen. Ihr müsst euch das so vorstellen, dass man als Venture Capital Fund  nicht nur selbst auf spannende Start-Ups zugeht, sondern auch viele Anfragen bekommt (wir bekommen im Schnitt so 60 – 80 neue Business-Pläne pro Monat). Es macht super viel Spaß, über die ganzen interessanten (teilweise wirklich ausgefallenen) Ideen zu lesen! Meine Aufgabe bestand dann darin, die neuen Businesspläne oder Firmenpräsentationen zu lesen und mir Gedanken darüber zu machen, inwiefern Sie interessant für uns sein könnten. Dann hab ich den neuen „Dealflow“ einmal pro Woche meinen beiden Kollegen vorgestellt und gemeinsam haben wir uns überlegt, mit welchen Firmen wir ein erstes Telefonat machen sollen. Dieses erste Telefonat hab ich in der Regel auch selbst geführt. Anfangs war ich davor noch etwas nervös, aber nach den ersten 2-3 Calls stellte sich dann eine gewisse Routine ein und ich wusste, welche Fragen ich stellen musste, um die für uns wirklich interessanten Infos zu bekommen. Dieses erste Telefonat ist immer sehr wichtig, da man viele Fragen beantworten kann und ein erstes Gespür für das Gründerteam bekommt.

Im Endeffekt ist es natürlich so, dass wir pro Jahr nur in einige ausgewählte Firmen investieren können und wollen. Das bedeutet auch, dass wir bei den 60 – 80 Anfragen, die wir pro Monat bekommen, sehr stark aussieben. Ich hatte das Glück, dass wir in den elf Wochen, in denen ich Praktikant bei BDMI war, mehrere Deals geclosed haben! Es war sehr spannend, z.B. bei der Due Diligence (auch vor Ort im Unternehmen) oder bei der Ausarbeitung von Termsheets mitzuhelfen.

Ein anderer Punkt, über den ich hier gern noch Schreiben möchte, ist der Mehrwert, den BDMI für Bertelsmann an sich liefert. Auf den ersten Blick könnte man ja denken, dass wir da vor uns hin werkeln, ab und zu investieren, nach ein paar Jahren gewinnbringend verkaufen und eigentlich nichts mit Bertelsmann zu tun haben – aber dem ist nicht so! Wir versuchen, jedes Start-Up, in das wir investieren, möglichst gewinnbringend mit den verschiedensten Bertelsmann Divisionen zu verknüpfen. Davon profitiert nicht nur das Start-Up, sondern auch die jeweiligen Bertelsmann-Abteilungen, da sie die Möglichkeit haben, mit innovativen Firmen neue Geschäftsbeziehungen einzugehen! Da wir so viel mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet haben bzw. uns überlegt haben, mit welchen Abteilungen man Start-Ups verknüpfen könnte, habe ich einen guten Überblick über die verschiedenen Bereiche von Bertelsmann bekommen, was ich auch sehr spannend fand!

Abschließend kann ich sagen, dass es eine super Zeit in einem tollen Team war und ich ein Praktikum bei BDMI jedem, der sich für Start-Ups im Medien- bzw. Internet-Bereich interessiert, empfehlen kann! : )

Liebe Grüße,

Saskia



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Talent Meets Bertelsmann

04. August 2011 @ 17:02 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Inga Lindemann und wie Sarah (ca. 2 Beiträge weiter unten) gehöre ich zu den Konzernstudenten der Bertelsmann AG. Derzeit arbeite ich in der Managemententwicklung (Abteilungskürzel: ZM). Diese Abteilung kümmert sich um Themen wie Hochschulmarketing, Employer Branding und die Rekrutierung von Mitarbeitern auf Managementebene.

Vom 20. – 22.07.2011 hat die Veranstaltung „Talent Meets Bertelsmann“ (in internen Kreisen nur geheimnisvoll TMB genannt) in Berlin stattgefunden. Da die Veranstaltung in den Bereich Employer Branding fällt, durfte ich auch an den Vorbereitungen mitwirken und schließlich sogar mit nach Berlin fahren. Somit bekommt ihr nun einen Exklusivbericht von einer der besten Veranstaltungen, auf der ich je war.

Vorab noch eine kurze Erklärung, was TMB überhaupt ist: Es handelt sich um ein Karriereevent, das Bertelsmann seit 2008 jährlich veranstaltet. Hier werden medienaffine Studenten eingeladen, um zu netzwerken , ihr Können in unterschiedlichen Workshops zu zeigen und Bertelsmann kennenzulernen.

1.Tag:
Die Reise nach Berlin begann an einem Mittwochmorgen. Von der Wetterlage war dieser Morgen eigentlich vielversprechend. Es war nicht zu kalt und es regnete nicht. Doch das sollte sich in den kommenden Tagen ändern.
Voller Vorfreude warteten meine Kollegen und ich auf den Zug der deutschen Bahn, der uns pünktlich nach Berlin bringen sollte. Die Hoffnung, dass der Zug pünktlich sein könnte, wurde uns aber schnell genommen, als eine Durchsage verlauten ließ, dass der Zug 40-50 Minuten Verspätung habe. Wir harten tapfer auf dem Bielefelder Bahnhof aus, bis der Zug uns schließlich doch noch abholte und sogar noch rechtzeitig nach Berlin brachte.
Nachdem wir ins Hotel eingecheckt hatten und zur Location UdL 1 gelaufen waren, warteten wir gespannt auf das Eintreffen der Teilnehmer.
Hinter der Adresse UdL 1 verbirgt sich die Repräsentanz der Bertelsmann AG in Berlin. Ein wirklich tolles Gebäude sollte somit in den nächsten Tagen unser Arbeitsplatz sein.
Die Teilnehmer trafen nach und nach ein und wurden von uns willkommen geheißen. Ihre erste Aufgabe war es in den Workshopgruppen, in denen sie auch am folgenden Tag arbeiten sollten, einen Film zu drehen.Danach klang der Abend mit vielen netten Gesprächen und trotz zwischenzeitigem Regen auf der Dachterrasse mit einem tollen Blick über Berlin aus.

2.Tag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück startete der zweite TMB-Tag mit einer Begrüßung durch unseren CEO Hartmut Ostrowski, der die Teilnehmer schließlich mit ihren Aufgaben in die Workshopgruppen entließ.
Ich konnte den Teilnehmern nun im Laufe des Tages ein wenig bei der Erarbeitung Ihrer Aufgabe über die Schulter schauen und war schon ganz gespannt auf die Präsentation der Ergebnisse am Nachmittag. Denn die Zeit zum Lösen der Aufgaben war mit ca. sechs Stunden knapp bemessen.
Daher brach auch bei einigen Gruppen zum Nachmittag hin ein wenig Hektik aus.
Letztendlich konnte aber alle Gruppen erfolgreich die Erarbeitung ihres Themas beenden und präsentierten ihre Ergebnisse schließlich vor dem Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ostrowski, dem CFO Dr. Thomas Rabe und dem Vorsitzenden von Arvato, Rolf Buch. Alle Gruppen stellten sich erfolgreich den bohrenden Fragen der Jury, bis sich diese schließlich zur Beratung zurückzog.

Die rund 50 Teilnehmer und ebensoviele Konzernvertreter wurden währenddessen mit einem Boot zur Abendlocation gebracht, wo noch eine Party und ein kleines Konzert steigen sollten Zunächst warteten aber alle gespannt auf die Entscheidung der Jury, welche der sechs Gruppen einen Preis gewann und somit von Bertelsmann nach München, Berlin oder sogar New York eingeladen wird.
Die Spannung stieg und schließlich kündigte Moderator Jochen Schropp Herrn Ostrowski an, der die Jury-Entscheidung bekannt gab. Unter lauten Jubel empfing die Gruppe BMG den dritten Preis, eine Fahrt nach München, die Gruppe RTL bekam den zweiten Preis,eine Fahrt nach Berlin. Die Gruppe Random House schließlich gewann und bekam eine Reise nach New York geschenkt.

Nach der ganzen Aufregung war nun erst einmal eine Stärkung nötig: Das Buffet wurde eröffnet und offenbarte einige kulinarische Genüsse.

Dann wurde der Musik-Act angekündigt, der Partystimmung wecken sollte: Edita Abdieski, Gewinnerin der Castingshow „X Factor“ rockte die Location und brachte viele der Gäste zum Tanzen. Somit begann die Party und es wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.

3.Tag:
Nach wenigen Stunden Schlaf kroch ich aus meinem gemütlichen Hotelbett. Eine Dusche und ein Frühstück später waren die Lebensgeister wieder geweckt und die Stimmung ging aufwärts.
Für die Teilnehmer stand nun am letzten Tag von TMB noch ein Karrierecoaching an, das sie bei der Ergründung des passenden Weges in die Berufswelt unterstützen sollte.
Damit endete schließlich auch die Veranstaltung.

Ich bin froh, dabei gewesen zu sein, mich mit vielen Mitstudenten ausgetauscht zu haben und einen tieferen Einblick in die Welt der Events und des Employer Branding bei Bertelsmann bekommen zu haben.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Organisatoren, es war eine tolle Veranstaltung!
Und an alle Leser: Bewerbt euch im kommenden Jahr für „Talents Meets Bertelsmann 2012“, es ist eine tolle Erfahrung!

Liebe Grüße

Eure Inga


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Floh ist zurück - dieses Mal bei der medienfabrik

30. Juni 2011 @ 13:07 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

mein Name ist Florentin (Floh) und ich arbeite derzeit in der medienfabrik Gütersloh in der Abteilung Employer Branding.

Wie ihr weiter unten nachlesen könnt, ist dies bereits mein zweites Praktikum bei Bertelsmann und auch das dauert nun schon fast zwei Monate. Dementsprechend weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn ich euch von meinen Aufgaben berichte! Vorab vielleicht eines: Routine gibt es hier nicht!

Meine Arbeit erstreckt sich von der Analyse von neuen Social-Media-Plattformen wie Quora, über die Aufnahme und Produktion von Videos bis zum Brainstorming für neue Event-Konzepte.

Das Highlight bisher war aber der Auftrag, eine Facebook-Seite für das Magazin GartenEden zu entwerfen und aufzubauen. Mit meiner Kollegin Johanna zusammen konnte ich also ein solches Projekt einmal komplett von vorne bis hinten steuern und betreuen. Wir konnten aus dem schier unerschöpflichen Bildmaterial des Magazins schöpfen (zum Teil wirklich unglaublich schöne Bilder) und beauftragten die IT-ler, uns Facebook-Tabs nach unseren Vorstellungen zu programmieren.

Als die Seite dann, nach dem Kick-Off Meeting mit dem GartenEden-Team live ging und sich dort tatsächlich einiges an Interaktivität entfaltete, war ich fast ein bisschen traurig, dass von da an die Seite von der GartenEden-Redaktion übernommen wurde und das Projekt für uns abgeschlossen war.

Generell ist meine Arbeit aber nicht nur von Projektmanagment und Social Media geprägt, sondern vor allem von der super Atmosphäre in meinem Team, die sich z.B. dadurch ausdrückt, dass wir oft freitags zusammen Grillen. Außerdem werden eigene Vorschläge und Ideen von allen, auch den Praktikanten, nicht nur willkommen geheißen, sondern erwartet und geschätzt. Dies führt nicht nur dazu, dass man von Anfang an gleichwertiges Teammitglied ist, sondern sorgt auch dafür, dass die Lernkurve stetig ansteigt, da man immer wieder gute Leistungen abliefern kann und muss.

Zum Abschluss verspreche ich euch, mich vor Abschluss des Praktikums noch einmal zu melden, also wahrscheinlich Ende Juli.

Bis dahin!
Floh



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Einblicke in die Corporate Development Abteilung

19. Mai 2011 @ 13:09 · Abgelegt unter -
Hi zusammen,

nach umwerfenden drei Monaten im Corporate Development bei Bertelsmann bin ich froh, euch ein paar Eindrücke aus erster Hand gewähren zu können.

Ich heiße Christian und habe im Februar 2011 mein Praktikum in der strategischen Konzernentwicklung (internes Kürzel: ZD) aufgenommen. ZD befasst sich mit Wachstumsthemen im bestehenden Portfolio des Unternehmens, schaut aber gleichzeitig auch auf völlig neue Felder. Zuvor studierte ich in Köln International Business und habe das Studium mit einem Bachelor abgeschlossen. Meine sehr generalistischen Studienerfahrungen eigneten sich perfekt für die auf Projektarbeit ausgerichtete Arbeitsweise bei ZD.

Schon unmittelbar nach meinem Einstieg haben mich die neuen Kollegen in spannende und abwechslungsreiche Projekte involviert und mir die Möglichkeit gegeben, auch eigenständig Sachverhalte zu erarbeiten – ganz nach hiesiger  Tradition: Bertelsmann ist ein Haus der Kreativen und Unternehmer! Meine Lernkurve stieg stetig und ich profitierte von den fantastischen Soft- und Hardskills meiner Kollegen. Darüber hinaus gaben sie mir das Gefühl, ein vollwertiges Teammitglied zu sein. Auch die stressigen Arbeitstage habe ich daher als angenehm empfunden. Durch den Projektcharakter kommen Deadlines häufig mit großen Schritten, aber wenn ein Team so gut und effizient funktioniert wie in dieser Abteilung, dann nimmt wahrscheinlich jeder den Druck gerne in Kauf.

Meine Hauptaufgabe bestand darin, Analysen und Präsentationen für einzelne Abschnitte innerhalb eines Projektes zu machen. Diese Aufgaben waren sehr vielfältig, da eine Vielzahl verschiedener und strategisch-wichtiger Themen bei ZD zusammenliefen. Dadurch hatte ich häufig das Gefühl, meinen Finger auf den Puls der Zeit zu legen, weil ein Großteil der Themen potentiell die Zukunft des gesamten Medienkonzerns betroffen haben.

Ein Projekt, welches ich eigenständig mit betreuen durfte. war „Das Hochzeitsbuch“ für Prince William und Kate Middleton (www.hochzeitsbuch2011.de). Anhänger des Brautpaares konnten via Facebook ihre Glückwunsche in ein digitales Hochzeitsbuch schreiben. Meine Aufgabe bestand darin, unsere verschiedenen Divisionen zu animieren die App zu promoten und möglichst viele Menschen darauf aufmerksam zu machen. Dabei gelang es mir unter anderem, eine Kooperation mit unserer TV-Tochter RTL ins Leben zu rufen. Die Konsequenz war, dass unser Projekt jeden Tag bis zur Hochzeit im Fernsehen vorgestellt wurde. Schlussendlich haben bislang knapp 80.000 Menschen an dem Projekt teilgenommen.

Für die großartigen Erfahrungen, die ich sammeln durfte, danke ich meinen Kollegen und Vorgesetzten. Es war eine tolle Zeit mit euch!

Zukünftigen Bewerbern kann ich nur raten, sich intensiv mit dieser spannenden Abteilung auseinander zu setzen – es lohnt sich.

Viele Grüße,

Christian



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Sarah berichtet von der Leipziger Buchmesse

28. April 2011 @ 16:29 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

mein Name ist Sarah Dönnebrink. Genau wie Philipp bin ich seit 2009 Konzernstudentin bei Bertelsmann. Zurzeit arbeite ich in der Marketingabteilung bei wissenmedia. Wissenmedia ist Teil der inmediaONE] GmbH und ein Verlagshaus, das neben Bertelsmann-Titeln auch Marken wie Brockhaus oder Wahrig im Programm hat. Vor kurzem haben wir in einer Kooperation mit anderen Verlagen den TING-Stift auf den Markt gebracht. Dieser „Hörstift“ bringt Bücher zum Sprechen oder auch zum Singen. Wie das geht könnt ihr euch in diesem Video anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=5kbkmspvT9I 
Falls ihr auch einen solchen TING-Stift daheim habt oder euch einen kaufen möchtet, dann könnt ihr ein Video über den Stift drehen und bis zum 30. August beim Brockhaus Gewinnspiel teilnehmen. Infos gibt es hier: http://brockhaus.de/ting/index.php
Auf der Leipziger Buchmesse war der TING-Stift bei unseren Kunden zwischen zwei und 80 Jahren der ganz große Renner. Ich war drei Tage in Leipzig und habe unseren Messestand am Wochenende mitbetreut. Das war wirklich spannend! Zum einen hatte man direkten Kontakt zu den Endkunden und zum anderen war es interessant zu sehen, was die Konkurrenz so alles an neuen Produkten auf den Markt bringt. 


Über die Wissenmedia-Marketingabteilung werde ich auch meine Präsentation im Rahmen der Abschlussprüfung der Ausbildung zur Industriekauffrau halten. Im Mai stehen für meine Klasse erst unsere schriftlichen IHK-Prüfungen an und im Juli dann die mündlichen Prüfungen. Danach dürfen wir uns hoffentlich alle Industriekauffrau, bzw. Industriekaufmann nennen. Ab August starten wir dann in die zweite Phase unserer Ausbildung. Wir wechseln nicht mehr (wie innerhalb der Ausbildung) alle drei Monate die Abteilung, sondern arbeiten für 18 Monate fest auf einer Stelle. Durch die Vielfalt der angebotenen Stellen konnte jeder einen Bereich finden, der zu einem passt und der einen interessiert. Im Angebot waren unter anderem Stellen bei RTL mobile, arvato systems, Prinovis, Mohn Media und in vielen anderen Bereichen. Ich freue mich, im August zurück zu embrace in die Medienfabrik zu gehen und dort das Employer Branding Team zu unterstützen. Bereits Anfang des Jahres war ich dort für drei Monate eingesetzt und habe mich gefreut als ich das Angebot bekommen habe, dort auch die zweite Phase des Studiums zu verbringen.

Die Vorlesungen laufen natürlich normal weiter. Doch ab August bekommen wir unsere Samstage zurück. Durch den Wegfall der Berufsschule werden die Samstagsvorlesungen auf den Freitag gelegt. Die Wochenarbeitszeit wird nicht weniger, doch endlich kann man dann mal wieder am Samstagmorgen in aller Ruhe bummeln gehen oder einfach ausschlafen und die GZSZ-Wiederholungen anschauen.

Neben dem Lernen und Arbeiten gab es in den letzten Wochen aber auch ein privates Highlight: Im März bin ich mit etlichen Kommilitonen zu den Snowdays nach Bozen in Südtirol gefahren. Die Snowdays werden jährlich von StudentInnen der Uni Bozen organisiert. Mehrere Hundert StudentInnen aus ganz Europa feiern dann zusammen drei Tage in den Bergen. Außerdem stehen noch Aktivitäten wie nächtliches Rodeln, Ski und Snowboard fahren und ein Snow-Volleyball Turnier auf dem Programm. Bei letzterem hat die Bertelsmann Gruppe sogar den dritten Platz gemacht. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mein Anteil zum Platz auf dem Treppchen darin bestand die Spieler und Spielerinnen anzufeuern. :-)
Wie ihr seht wird es als Konzernstudentin bei Bertelsmann nie langweilig.

Viele Grüße,
Sarah Dönnebrink


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Ana's Erfahrungen als Übersetzerin bei der medienfabrik

01. März 2011 @ 16:58 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich heiße Ana Dettmeyer und bin seit August letzten Jahres Praktikantin bei der medienfabrik, genauer gesagt im Sprachenteam der Abteilung Corporate Services. Ich studiere im 9. Semester Übersetzen an der Universität Leipzig und unterstütze das Sprachenteam im Projektmanagement für Sprachdienstleistungen. Das Praktikum hier in Gütersloh war für mich besonders interessant, da ich erstens ausprobieren wollte, ob ich mir vorstellen kann, nach dem Studium im Projektmanagement zu arbeiten statt selbst zu übersetzen, und zweitens, weil ich aus Ostwestfalen stamme und so wieder ein bisschen mehr Zeit in der Heimat verbringen konnte.

Zu meinen Aufgaben gehören die Annahme von Übersetzungsaufträgen, die Weitergabe an unsere freiberuflichen Übersetzer, die Prüfung ihrer fertigen Übersetzungen und die Lieferung an die Kunden. Außerdem übernehme ich von Zeit zu Zeit Lektorate von deutschsprachigen Texten, z. B. haben wir im letzten Jahr unsere Kollegen beim Lektorat des DFB-Buchs „Spiel ohne Grenze“ unterstützt.

Da meine Kolleginnen gerade große Übersetzungsprojekte zu bewältigen hatten, als mein Praktikum begann, wurde ich direkt „ins kalte Wasser geworfen“ und unterstützte sie im Tagesgeschäft. Zudem stand die Umstellung auf neue Projektmanagement- und Übersetzungstools an, was ebenfalls viel Zeit und Mühe in Anspruch nahm. Da gerade dieser Prozess auch aus übersetzungswissenschaftlicher Sicht sehr interessant ist, überlegten wir gemeinsam, ob ich darüber nicht meine Diplomarbeit schreiben könnte. So ergab es sich, dass sich mein auf drei Monate angelegtes Praktikum um ein halbes Jahr verlängerte. Damit ich nebenher genug Zeit für die Arbeit an meiner Diplomarbeit habe, bin ich seit Anfang des Jahres nur noch drei Tage pro Woche im Büro.

Nun sind wir gerade mitten im Umstellungsprozess und eine meiner zeitaufwändigsten Aufgaben ist es, die Daten aus unseren bisherigen Systemen für den Import in unser neues Projektmanagement-System vorzubereiten. Das klingt erst einmal langweilig, doch wenn wir die Daten jetzt ordentlich vorbereiten, wird die Umstellung auf unser neues System sehr viel einfacher laufen, als wenn wir die Daten später einzeln manuell eingeben müssten. Unsere zweite Neuanschaffung ist ein CAT-Tool; CAT steht für computer-aided translation. Es handelt sich dabei um ein System, das bereits vorhandene Übersetzungen speichern kann und diese automatisch in eine neue Übersetzung einbaut, falls einzelne Textteile identisch oder ähnlich sind. Darüber hinaus bietet es natürlich noch viele andere für die Übersetzung interessante Funktionen. Die Arbeit mit solchen Tools ermöglicht es, viel Aufwand und Zeit beim Übersetzen zu sparen.

Die Schulungen für die Arbeit mit den neuen Tools haben bereits begonnen, sodass ich bestimmt bald von unseren ersten Erfahrungen mit ihnen berichten kann.

Bis dahin viele Grüße

Ana



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Ein neues Gesicht meldet sich im Praktikanten Blog von Bertelsmann

03. Februar 2011 @ 15:56 · Abgelegt unter -
Hallo, ich heiße Justine Werner, bin 22 Jahre alt und Praktikantin in der medienfabrik.

Die medienfabrik ist einer der führenden Kommunikationsdienstleister in Deutschland mit Standorten in Gütersloh, Bonn, München und Berlin und gehört zu arvato | Bertelsmann AG. Hier werden Kunden crossmedial in allen Medienkanälen betreut, egal ob print, online oder mobile.

Zur medienfabrik kam ich über meine schulische Ausbildung zur Mediengestalterin (2007 – 2009). Bestandteil der Ausbildung ist eine 8-wöchige Projektphase, die man zu zweit in einem Unternehmen absolvieren sollte. Die Wahl meiner Mitschülerin und mir fiel damals auf die medienfabrik, welche sich als die beste Wahl herausstellte: Die Arbeitskollegen, das Umfeld, die Aufgaben, alles passte einfach. Ich bewarb mich deshalb gleich um ein weiteres Praktikum, nachdem ich die Ausbildung abgeschlossen hatte.

Dieses Mal kam ich in die Obhut von Phil Stauffer und Corinna Cramer, das Konzept-Team der medienfabrik. Als Senior Art Direktoren kümmern sich beide um Grafikkonzepte für das Neugeschäft. Meine Aufgabe war es fortan, die beiden in zu unterstützen.

Darüber hinaus konnte ich allerdings auch in einzelne Bereiche der medienfabrik schnuppern. Dabei konnte ich bei einigen spannenden und interessanten Projekten  mitwirken. Hier ein kleiner Ausschnitt:
 
Magazingestaltung:

In Zusammenarbeit mit Redaktion und Grafik konnte ich bei dem Konzept für ein Frauen-Lifestyle-Magazin helfen, Innenseiten für das Magazin zu gestalten. Ich bekam z. B. das Thema „Promis und Reise“ und musste mir dazu passende Bilder raussuchen und dann eine für den Leser ansprechende Seite gestalten. In Absprache mit den Grafikern kamen dann Verbesserungsvorschläge, und so entstanden nach und nach immer mehr Seiten, so dass wir am Ende schließlich ein fertiges Magazin hatten und es dem Kunden präsentieren konnten.
 
Kundenmagazin:

Ein bekannter Autohersteller stellte uns die Aufgabe, ein Neukonzept für das bereits existierende Magazin zu erstellen. Das „neue“ Magazin sollte frischer, ansprechender und moderner werden, sowohl in der Gestaltung als auch inhaltlich. Meine Aufgabe war es auch hier, Innenseiten zu gestalten. Die Schwierigkeit hierbei war es allerdings, sich nicht völlig vom „alten“ Magazin abzuheben, sondern eine gute Mischung aus neu und alt zu schaffen.

Magazin Naturfachhandel und Reformhaus:

Es gibt einige bekannte Regelmedien in der medienfabrik, zwei davon sind die Magazine „eve“ und „natürlich“. Auch hier kam ich als grafische Unterstützung in das Team und konnte Innenseiten mitgestalten. Oftmals waren es Rezeptstrecken, die nach einem bestimmten Gestaltungsraster aufgebaut werden, oder Reportagen oder kleinteilige Seiten. Ein sehr interessanter Bereich, da der Naturkostbereich von der Bildsprache ganz anders ist als z.B. ein typisches Frauen-Lifestyle-Magazin.

Bereich Sport und TV/Event:

Bekannte Magazine aus dem TV-Bereich sind ebenfalls Produkte der medienfabrik. Wer kennt nicht DSDS, Popstars, Germany’s Next Topmodel oder TOGGO. Ein neues TV-Format kam ebenfalls 2010 dazu: X-Factor. Für mich ein völlig neuer Bereich. Sehr wild, sehr bunt, Hauptsache „wenig Weißraum“, das war das Motto. Ich konnte zwei bis drei Doppelseiten gestalten, die auch schließlich mit in den Druck kamen. Ein tolles Gefühl, wenn man seine Gestaltung schließlich im Zeitschriftenregal bestaunen kann.
 
Zeitungsgestaltung:

Für den Kunden Deutsche Post hatten wir die Aufgabe, die bereits existierende Mitarbeiterzeitung neu zu gestalten. Auch inhaltlich sollte sie für den Leser viel ansprechender werden. Die Zeitungsgestaltung war für mich ein völlig neuer, aber ein sehr interessanter Bereich. Man geht hier noch mal völlig anders mit Bild und Text um. Besonders bedenken muss man dabei, dass eine Zeitung schließlich ein ganz anders Format hat als ein Magazin. Bilder und Headlines müssen dementsprechend viel größer sein und eine andere Wirkung erzielen.
 
Fotoshootings:

Die medienfabrik verfügt ebenfalls über ein eigenes Fotostudio und beschäftigt auch vier festangestellte Fotografen. Drei Fotoshootings konnte ich bisher miterleben. Zum einen ein Food-Shooting, ein Produkt-Shooting und ein Shooting mit professionellen Models und Visagistin an einer realen Location. Alle drei Shootings waren super spannend, weil man so erst lernt, wie ein perfektes Bild entsteht. Man kann sich teilweise gar nicht vorstellen, was für ein Aufwand für ein Bild betrieben wird und welche Tricks verwendet werden. Eine wirklich spannende Erfahrung.

Alle Printprodukte in der medienfabrik werden mit den Gestaltungsprogrammen QuarkXPress oder Adobe InDesign erstellt. Da ich während meiner Ausbildung bisher nur mit QuarkXPress gearbeitet habe, war der Umgang mit Adobe InDesign natürlich eine neue Herausforderung für mich, genauso wie der Umgang mit Apple Mac OS X Computern. Aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und würde am liebsten auch meinen Windows PC gegen einen Mac von Apple tauschen :o)

In dem ganzem Jahr gab es natürlich noch viele andere Projekte, an denen ich mitgearbeitet habe. Allerdings wäre es zu viel, über alle etwas zu schreiben. Doch die oben genannten Projekte geben einen guten Einblick, mit welchen Aufgabenbereichen ich mich täglich beschäftige.
 
Mein Praktikum läuft noch bis Ende März, dann werde ich mich auf die Eignungsprüfung für das Studium vorbereiten. Hierfür muss ich eine Mappe mit ca. 15-20 Arbeitsproben erstellen. Das Gute ist, dass ich in der medienfabrik die besten Ansprechpartner habe, die mir mit Rat
und Tat zur Seite stehen.
 
Ich werde mich also gegen Ende März noch mal melden, um dann über mein abschließendes Fazit aus der medienfabrik zu berichten. Doch ich kann jetzt schon sagen, dass das Fazit positiv ausfallen wird. Ich kann euch also jetzt schon empfehlen, mal für ein Praktikum in der medienfabrik vorbei zu schauen.
 
Bis dahin … Justine

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