#Responsibility

Elyn Hu, Speedstackerin und Rollerbladerin, tankt Kraft bei Thai Chi, spielt Piano und Baseball mit ihrer 6-jährigen Tochter,
betreut Bertelsmann-Trainingsprogramme in ganz China, Inspirationsquelle und Ruhepol für junge Talente, liebt es Wissen zu vermitteln,
balanciert als HR Director Jobs und Verantwortlichkeiten bei arvato und dem Bertelsmann Corporate Center China.

Elyn Hu

HR ist für mich nicht Beruf, sondern Lebensstil

Ich liebe alles, was mit Menschen zu tun hat, ich liebe es, Wissen zu vermitteln, mit Menschen zu kommunizieren, ihr Potenzial zu entdecken und zu fördern, sagt Elyn Hu. Sie kümmert sich um das Bertelsmann-University-Programm in China und zudem um sämtliche personellen Belange des Bertelsmann Corporate Center China sowie der Bertelsmann Asia Investments. Das bedeutet viele Reisen quer durch die Volksrepublik. Seit Anfang dieses Jahres habe ich zudem noch einen zweiten Job. Die Hälfte meiner Zeit verbringe ich bei arvato und betreue dort das Talentmanagement und die Entwicklungsprogramme.

Vor ihrer Zeit bei Bertelsmann hat sie in Shanghai in der Marketingabteilung einer amerikanischen Modefirma gearbeitet. Dort war sie für Merchandising, Trainings und PR zuständig. Doch es war nicht der richtige Job für sie, also wechselte sie nach einem Jahr zu einer Inneneinrichtungsfirma. Als Elyn Hu das Angebot bekam, bei Bertelsmann in das Human-Resources-Team einzusteigen, griff sie sofort zu:

Einen Job zu finden ist wie einen Lebenspartner zu finden.‘ Ich finde das sehr passend, denn wir arbeiten schließlich unser halbes Leben lang, warum dann nicht in einem Job, den man mag?

Heute ist Elyn sehr zufrieden mit ihrem Leben – sowohl beruflich als auch privat: Ich arbeite nun schon seit neun Jahren für ein großartiges Unternehmen, habe einen guten Chef, eine süße Tochter und einen Ehemann, der mich liebt.Und die Sterne stehen gut, dass das auch in Zukunft so bleibt:Die Neun ist in China eine Glückszahl und symbolisiert eine lang anhaltende Beziehung, lacht sie. An ihrem Arbeitgeber schätzt sie vor allem eines:

Für mich ist Bertelsmann das Zuhause der Entrepreneure. Die Menschen hier sind kreativ, leidenschaftlich, geerdet, praktisch und immer gewillt, Risiken einzugehen und Herausforderungen anzunehmen.

In all den Jahren, die ich bei Bertelsmann bin, habe ich es jeden Tag geliebt, hier zu arbeiten. Und doch gab es einen ganz besonderen Meilenstein für sie: Vor sechs Jahren bekam ich zwei Babys – fast zur gleichen Zeit. Das eine Baby war meine süße Tochter und das andere die Verantwortung für Talent meets Bertelsmann. Es war ein bisschen, als hätte ich plötzlich ein neues Leben.

Talent meets Bertelsmann ist auch jetzt noch ein sehr wichtiger Teil ihrer Arbeit Jedes Jahr verbringe ich die drei Monate nach dem chinesischen Neujahrsfest damit, die Veranstaltung vorzubereiten. Es ist inzwischen viel mehr als ein Karriereevent. Es ist ein kreativer Prozess, bei dem wir jungen Menschen helfen, ihre persönlichen Werte, Ziele und Leidenschaften neu zu definieren. Ich glaube, wir haben damit einen Kreis für außergewöhnliche junge chinesische Talente ins Leben gerufen. Und wenn dann nach den zwei Tagen Workshop Teilnehmer sagen, das sei das sinnvollste und lohnendste Seminar, das sie je besucht haben, und das Bertelsmann HR-Team sei das professionellste und fürsorglichste Team, mit dem sie je gearbeitet hätten – dann weiß ich, dass sich alle Anstrengungen gelohnt haben.

Ein entscheidender Grund für dieses Lob ist wohl auch in ihrer Persönlichkeit begründet. Denn sie ist mit ihrer sanften und einfühlsamen Art oftmals der Ruhepol für die jungen Besucher.Die Teilnehmer sagen manchmal ,Schwester Elyn‘ zu mir. Ich mag diesen Namen, denn er zeigt ihre Nähe und ihr Vertrauen zu mir. Ich liebe es, junge Talente auf ihrem Karriereweg und bei ihren persönlichen Herausforderungen zu unterstützen. Deswegen nennen meine Kollegen mich auch ‚Gärtnerin Elyn‘. Gärtner kümmern sich um jedes Detail der Pflanzen. Sie helfen, das Potenzial der Pflanzen zum Leben zu erwecken. Ich empfinde mich selbst als eine Unterstützerin, die alles tut, um das Potenzial von Menschen zum Leben zu erwecken.

Privat liebt die Talentkultiviererin die Gegensätze: Ein Teil dessen, was ich gerne tue, ist sehr schnell – ich lerne zum Beispiel gerade Speed Stacking und Klavierspielen. Außerdem liebe ich es, gemeinsam mit meiner Tochter inlineskaten zu gehen oder Baseball zu spielen. Meine anderen beiden Leidenschaften, Tai-Chi und die Teezeremonie, sind dagegen eher langsam und ruhig. Die Teezeremonie ist inzwischen sogar zu einem Ritual für meine ganze Familie geworden. Jeden Samstag- und Sonntagmorgen sitzen wir zusammen, trinken Tee und reden oder lesen ein bisschen.Diese entspannenden Momente helfen ihr, den Kopf freizubekommen und den Alltagsstress zu vergessen: ie Ruhe gibt mir Kraft und ich kann dann über Dinge nachdenken, für die ich sonst keine Zeit habe. Und sie hilft mir dabei, inspiriert zu werden und diese Inspiration an andere weitergeben zu können.

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