#creativity

Philipp Schmidt, Feinschmecker mit elterlichem Feinkosthintergrund, Medienmensch, Bertelsmanneigengewächs, liebt Paris,
Inspirationsquelle, schätzt den Diskurs zwischen Kreativität und Technologie, Mutmacher, Fehlerverzeiher, Vertrauensperson,
kreiert innovative Marketingrezepte, Chief Transformation Officer, Prisma Media, Paris.

Philipp Schmidt

Ich bin ein Optimist. Ich glaube, man sollte immer erst einen Versuch starten und Dingen eine Chance geben

Diese Einstellung hilft mir, Hindernisse zu überwinden und Neues auszuprobieren, sagt Philipp Schmidt, der in Paris für Prisma Media, ein französisches Tochterunternehmen von Gruner + Jahr, arbeitet. Davon lässt sich der Head of Advertising B2B Monetization Department auch in seiner Funktion als Vorgesetzter eines 150-köpfigen Teams leiten.Ich bin nicht der typische, hierarchiegetriebene Chef, ich betrachte mich als Teil des Teams. Es ist mir wichtig, eine vertrauensvolle Arbeitsumgebung zu schaffen, in der jeder seine Persönlichkeit und Ideen ausdrücken kann. Ich versuche, meinen Kollegen bloß eine Richtung vorzugeben.

Es ist für ihn allerdings nicht immer leicht, alle Kollegen gleichermaßen zu begeistern und zu inspirieren – insbesondere weil in seinem Team alle Altersgruppen von zwanzig bis sechzig Jahren vertreten sind.Meine Aufgabe besteht darin, einen Weg zu finden, der es sowohl den Jungen, den Digital Natives, als auch den Erfahrenen ermöglicht, zusammenzuarbeiten und sich gut zu verstehen. Mein Schlüssel dazu ist, eine gemeinsame Idee und ein Ziel zu finden.Eine wesentliche Eigenschaft kommt ihm dabei zugute:

Ich denke, ich bin ein guter „Socializer“. Mir fällt es leicht, Menschen zusammenzubringen

– kreative mit technikaffinen Leuten oder auch Menschen mit ganz verschiedenen Nationalitäten und Hintergründen.

Philipp Schmidt, der aus dem westfälischen Paderborn stammt, ist ein echtes Bertelsmann-Eigengewächs: Nach seinem Schulabschluss absolvierte er ein duales Studium bei Bertelsmann und danach ein Traineeprogramm bei der Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr. Im Zuge dessen kam er nach Paris.Und heute, 16,5 Jahre später, langweilt mich meine Arbeit hier nach wie vor nicht – ganz im Gegenteil! Es war immer interessant, es kam ständig etwas Neues, ich hatte immer aufgeschlossene Vorgesetzte, die mir vertrauten und Verantwortung gaben. Ich hatte also nie einen Grund zu gehen.

Hinzu kommt, dass sein Arbeitgeber ebenso vom Thema Kreativität getrieben ist wie er.Kreativität ist eine Schlüsseleigenschaft – für mich als Mensch, aber auch in meiner Arbeitsumgebung. In unserer Branche steht immer am Anfang eine Idee. Daraus entwickeln wir die Inhalte und aus diesen entstehen dann Beziehungen.Und diese Beziehungen sind heute entscheidend, denn sie sorgen dafür, dass Kunden Unternehmen treu bleiben, ihnen einen Teil ihrer Zeit schenken und ihre Daten anvertrauen. Doch Mut und der Wille, neue Wege zu gehen, gehören genauso dazu:

Bei unserer Arbeit ist es wichtig, die Dinge aus Kundensicht zu betrachten und nicht in Schubladen zu denken.

Um immer neue Wege zu finden, um die Menschen zu unterhalten und zu inspirieren, müssen Bertelsmann und die Tochterunternehmen externen Partnerschaften gegenüber offen sein und mit anderen Unternehmen, Start-ups und Ideengebern kooperieren. Denn nur so können wir etwas völlig Neuartiges kreieren.

Aber nicht nur sein Job, auch seine Wahlheimat und die Bewohner begeistern den 37-Jährigen immer wieder aufs Neue:Paris ist eine sehr faszinierende Stadt mit gutem Essen und vielen Möglichkeiten. Ich habe hier wirklich wunderbare Menschen getroffen und der Austausch mit ihnen hilft mir, meine Work-Life-Balance zu halten – auch wenn meine Familie weit weg in Deutschland ist.Schon früh entwickelte Philipp durch den Einfluss seiner Eltern eine Leidenschaft für das Kochen. Als Gourmet genießt er die Stadt an der Seine auf ganz besondere Art und Weise. Auch in seiner Freizeit spielen die Themen Kreativität und Mut eine große Rolle. Es macht mich glücklich, gemeinsam in einer Gruppe etwas zu erschaffen, Neues auszuprobieren. Ich habe viele Freunde aus anderen Branchen, die ganz andere Dinge als mich beschäftigen. Ich liebe es, mit ihnen zusammenzusitzen, zu reden, gut zu essen. Oft entsteht daraus – nach langen Stunden voller Brainstorming und Diskussionen – eine gute Idee.Eine strikte Trennung von Arbeit und Privatleben gibt es beim ihm daher nicht.Für mich ist es sehr wichtig, dass meine Arbeit mich erfüllt, und dass man nicht nur arbeitet, um Geld zu verdienen. Arbeit sollte eine Mission sein, die sich mit den persönlichen Zielen kreuzt – dann erfüllt sie mich wirklich und macht mich glücklich. Und nur dann bin ich in der Lage, auch andere Menschen mit meinen Ideen und Vorstellungen anzustecken.

Und was sind seine persönlichen Ziele, wo sieht sich der 37-Jährige in fünf Jahren?In Paris oder vielleicht in einer anderen aufregenden Hauptstadt, denn ich bin nun mal ein echter Städter. Höchstwahrscheinlich bin ich auch dann noch bei Bertelsmann, denn ich bin dort seit 16,5 Jahren glücklich – warum sollte sich das also innerhalb der nächsten fünf Jahre ändern?

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