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Praktikanten Blog

lernt die verschiedenen Bertelsmann Praktikanten kennen

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Hier werden regelmäßig Praktikanten aus den verschiedenen Bertelsmann Bereichen und Divisionen über ihre Erfahrungen berichten.

Wir möchten Euch durch diesen Blog einen realistischen Einblick in das tägliche Arbeitsleben als Praktikant vermitteln. Wenn wir Euer Interesse für ein Praktikum in einem der Unternehmensbereiche von Bertelsmann wecken, wendet Euch jederzeit an uns: createyourowncareer@bertelsmann.de

Als Unternehmer im Unternehmen - Lavinia's Praktikum bei Arvato SCM Solutions

15. Mai 2018 @ 18:35 · Abgelegt unter -
Im August 2017 begann ich mein Praktikum im Sales Consulting & Marketing im Geschäftsbereich Corporate Information Management von Arvato SCM Solutions, an dessen Hauptsitz. Dieser liegt aber nicht, wie man es vielleicht erwarten würde, in einer der großen Städte Deutschlands, sondern im beschaulichen Harsewinkel, einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen mit knapp 25.000 Einwohnern.

Mein Team bestand aus zwölf Experten aus den Bereichen Solution Design, Projektmanagement und Marketing, die das Leistungsportfolio der Geschäftseinheit weiterentwickeln und vertriebsunterstützend arbeiten. Dabei handelt es sich um komplexe Supply Chain Management und IT-Lösungen. Der Fokus liegt dabei auf den endkundenorientierten Branchen Automotive sowie Banking & Insurance. Wir übernehmen zum Beispiel für einen deutschen Premiumautomobilhersteller Rollout und Betrieb aller digitalen Handelsmodule. Dies beinhaltet sämtliche physische wie digitale Supply Chain Management Services inklusive vor-Ort Installation der gesamten Elektronik und das Training der weltweiten Handelsorganisationen im Umgang mit der neuen Technik. Zu dieser Elektronik gehören riesige Bildschirme und Bildschirmflächen, die zur innovativen Präsentation der Autos dienen.

Während meiner Zeit hier habe ich verschiedenste Aufgaben übernommen und durfte bei mehreren Projekten mitwirken. Neben der Unterstützung des Teams bei der Beantwortung von Ausschreibungen für Projekte von diversen Firmen habe ich vor allem im Marketing gearbeitet. Zu meinen Aufgaben im Marketing zählten das Erstellen von Pressemitteilungen und Referenzen, Recherchen zu Konkurrenten und das Erstellen von Marketingmaterialien, wie das Design eines Roll-up-Banners, sowie die Unterstützung bei internen Kampagnen und Events. Darüber hinaus habe ich bei einem internen Strategieprojekt mitgearbeitet, bei dem ich eine Wettbewerbsrecherche und eine Start-up-Analyse durchgeführt sowie einen Workshop vorbereitet habe. Ein weiteres Projekt war die Erstellung von Vertriebsfolien für eine neue Dienstleistung. Hierbei habe ich die Inhalte aufgenommen, um daraus ansprechende PowerPoint-Folien zu gestalten.

Ich selbst bin 22 Jahre alt und habe gerade mein Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Management, Marketing und Innovation abgeschlossen. Während des Studiums habe ich sowohl im Eventmanagement als Studentische Hilfskraft im Tagungsbüro des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) Bielefeld gearbeitet als auch im Marketing als Werkstudentin eines Bielefelder Start-ups. Außerdem engagiere ich mich als studentische Unternehmensberaterin bei STUNT e.V. Bielefeld mit externen Beratungsprojekten für Unternehmen aus der Region OWL und interner Vereinsarbeit. Innerhalb des Vereins habe ich bereits das Ressort Öffentlichkeitsarbeit geleitet und die Kompetenzstelle Personalverwaltung übernommen. Nach dem Praktikum starte ich mit dem Master in Wirtschaftswissenschaften wieder an der Universität Bielefeld.

Ich finde, mein Praktikum war rundum gelungen und hat mir Einblicke in den Berufsalltag gegeben. Das gesamte Team hat mich sehr herzlich aufgenommen und ich freue mich, weiterhin als Werkstudentin dort arbeiten zu dürfen. Ein Praktikum bei Arvato kann ich jedem empfehlen!

Viele Grüße
Lavinia


Beitrag verschlagwortet mit: Einkauf , Arvato , Supply Chain

Als Psychologin im Talent Management

06. April 2018 @ 12:41 · Abgelegt unter -
Mit dem Berufsbild eines Psychologen assoziieren die meisten Menschen häufig nur den therapeutischen Aspekt – also die Behandlung psychischer Erkrankungen. In der Realität bietet Psychologie vielfältige Arbeitsgebiete und interessante Arbeitsthemen, sodass viele Psychologen nicht den traditionellen Weg eines Therapeuten wählen. So auch ich, Olga, 25 Jahre alt, Psychologin.

Schon früh war mir klar, dass mir die Arbeit mit Menschen großen Spaß bereitet und sich mein Studium darauf ausrichten sollte. Dabei weckte die Arbeitspsychologie besonders meine Neugier. Zum einen, weil die Interaktion zwischen dem Menschen und seiner beruflichen Tätigkeit sehr relevant ist, da der Mensch im Schnitt die Hälfte seines Lebens bei der Arbeit verbringt. Zum anderen aber auch, weil das Berufsfeld der Arbeitspsychologie die Herausforderung mit sich bringt, persönliche sowie ökonomische Ziele zu vereinbaren, die im Gegensatz zueinander stehen können. So entschied ich mich für das Studium der Psychologie mit dem Ziel, mich auf Arbeits- sowie Personalpsychologie zu spezialisieren. Wie im Flug vergingen die Jahre des Studiums, in denen ich zuerst den Bachelor absolvierte und mich im Anschluss im Rahmen meines Masters in meine Schwerpunkte vertiefen konnte. Als ich am Ende meines Studiums angelangt war, wusste ich trotz vielfältiger projektbezogener sowie praktischer Erfahrungen nicht genau, wo die Reise nun hingehen soll. Da ich zudem thematisch noch meinen Horizont erweitern wollte und Talent Management mich seit längerer Zeit interessiert hat, entschied ich mich für ein Praktikum im Bereich des Talent Managements bei Bertelsmann.

Was kann man sich genau unter Talent Management vorstellen? Hinter Talent Management verbergen sich Strategien und Maßnahmen, die die erfolgreiche Besetzung von Schlüsselpositionen in Unternehmen sicherstellen. Genauer gesagt – Talente identifizieren, fördern, binden und auf die richtigen Positionen besetzen. Bei Bertelsmann wird dabei durch die gezielte Mitarbeiterentwicklung im Rahmen von Talent Pools, individueller Karriereberatung sowie Nachfolgeplanung systematisch die Besetzung von Schlüsselpositionen sichergestellt. Als Basis und Grundlage für die Weiterentwicklung und die Besetzung von Talenten benötigt man jedoch einheitliche Standards, wie Prozesse und Kriterien, mit Hilfe derer man die Talente überhaupt erst identifizieren kann. Und genau mit dieser Herausforderung beschäftigt sich mein Arbeitsteam.

In der Zeit meines Praktikums standen insgesamt zwei große Projekte im Vordergrund: Das eine Projekt bezieht sich auf die Implementierung neuer HR-Instrumente, das andere fokussiert sich auf die Nachfolgeprozesse. Bei den HR-Instrumenten handelt es sich in erster Linie um Gesprächsbögen für das Mitarbeiterjahresgespräch, das bei Bertelsmann unter dem Namen Leistungs- und Entwicklungsdialog durchgeführt wird. Zudem gibt es noch einen Bogen zur Zielvereinbarung und -bewertung sowie einen Bogen zur Potenzialeinschätzung. Im Rahmen der Neuausrichtung des konzernweiten Talent Managements wurden die HR-Instrumente bei Bertelsmann überarbeitet und erstmalig digital durch die HR-IT Plattform peoplenet (eine Software von SAP) unterstützt. Entscheidend für den Erfolg der Implementierung ist das Training der Mitarbeiter, die zum einen mit den Neuerungen vertraut und zum anderen in der Anwendung und der digitalen Abbildung der neuen Instrumente geschult werden müssen. Hierfür wurde ein Train-the-Trainer-Ansatz gewählt, d. h., das Team vom zentralen Talent Management trainiert die lokalen HR-Kollegen, die im Anschluss ihre eigenen Mitarbeiter trainieren. Da das Projekt schon weit fortgeschritten ist, beziehen sich hierbei meine Aufgaben größtenteils auf die Unterstützung bei der Projektkoordination und -organisation. Ein Highlight dabei war für mich peoplenet kennenzulernen, mit der die HR-Prozesse digital unterstützt und vereinfacht werden. Durch die vielen spannenden Aufgaben, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung von Trainings, die Teilnehmerkommunikation und vieles mehr, rauschte die erste Hälfte meines Praktikums nur so an mir vorbei.

Bei dem zweiten Projekt handelt es sich um die Nachfolgeprozesse Kalibrierung und Entwicklungsplanung. Diese basieren auf den digitalen Mitarbeiterdaten, die anhand der neuen HR-Instrumente erhoben werden. Bei den Nachfolgeprozessen geht es vor allem darum, die Talente entsprechend zu kalibrieren, zu fördern und weiterzuentwickeln. Dabei wird bei Kalibrierung das Ziel verfolgt, durch den Leistungs- und Potenzialvergleich des Mitarbeiters mit seinen Kollegen eine erhöhte Objektivität sowie Transparenz herzustellen. Auch diese Prozesse wurden standardisiert und digital abgebildet, sodass es hierbei von besonderer Wichtigkeit ist, die lokalen HR-Kollegen in der Methodik und der Anwendung zu schulen. Da das Projekt sich noch in der Konzeptionsphase befindet, ist in der ersten Hälfte meines Praktikums, die mit Jahresende ihren Abschluss gefunden hat, viel konzeptionelle Arbeit gefragt und eigene Ideen sowie kreative Vorschläge finden großen Anklang. Zudem folgt jetzt die Implementierung, zu der zum Beispiel Trainingsbegleitungen gehören. Diese Aufgaben sind eine tolle Ergänzung zu den organisatorischen Tätigkeiten und machen meinen Arbeitsalltag vielfältig, lehrreich und spannend.

Die Mitarbeit in beiden Projekten ermöglicht mir, einzigartige Einblicke in die verschiedenen Divisionen und Arbeitsbereiche von Bertelsmann zu gewinnen sowie berufsrelevante Erfahrungen zu sammeln. Zudem habe ich schnell die Unternehmenskultur kennen und schätzen gelernt. Herzliche und hilfsbereite Kollegen, die Möglichkeit zum Netzwerken sowie vielfältige Angebote für Praktikanten machen meine Zeit bei Bertelsmann besonders. Aus diesem Grund kann ich jedem, der sich für Talent Management interessiert, dieses Praktikum sehr empfehlen!

Eure Olga

Beitrag verschlagwortet mit: Talent , Management , Psychologie , Strategie , HR , Trainer , Training

Vielseitige Aufgaben im Center of Expertise

12. März 2018 @ 09:35 · Abgelegt unter -
Rechnungswesen – das stellen sich viele Leute äußerst trocken und langweilig vor. Zugegeben, man muss schon ein Faible für Gesetze und Zahlen mitbringen, aber dann kann es richtig spannend werden!

Daher freue ich, Catarina, 25 Jahre alt und BWL-Studentin der Uni Münster im dritten Mastersemester mit dem Major Accounting, mich besonders darüber, zurzeit ein Praktikum im Center of Expertise (CoE), einer Abteilung der Bertelsmann Accounting Services GmbH (BeAS), in Rheda zu machen. Da Münster so eine wunderschöne Stadt ist (sorry, Gütersloh und Bielefeld) bleibe ich dort während meines Praktikums wohnen. Das bedeutet zwar jeden Morgen und jeden Abend eine ungefähr einstündige Zugfahrt, aber da ich noch einige Univeranstaltungen habe und mein Freundeskreis sich in Münster befindet, nehme ich das gern in Kauf. Vom Bahnhof in Rheda läuft man auch nur 5 Minuten zum Gebäude von BeAS!

Alltag im CoE
Bei BeAS werden für viele Bertelsmann-Gesellschaften zentrale Buchhaltungsdienstleistungen erbracht. Die Aufgaben des CoE sind hierbei sehr vielseitig, da die Abteilung funktions-übergreifend arbeitet und für sämtliche betreuten Gesellschaften bilanzielle Sonderfragen klärt. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, in verschiedene handels- und steuerrechtliche sowie IFRS-Fragestellungen einzutauchen. Von den neuen Standards IFRS 9, 15 und 16 über Hedge Accounting und Haftungsverhältnisse bis hin zu Werthaltigkeittests: Bei all diesen Themen darf ich als Praktikantin mitwirken. In einem Team von acht Leuten fungieren die Mitarbeiter als sogenannte Key Account Manager für verschiedene Divisionen von Bertelsmann. Nebenbei hat jeder Mitarbeiter ein „Hobby“, also beispielsweise einen bestimmten IFRS-Standard, mit dem er sich besonders auseinandersetzt und den Kollegen als Experte zur Verfügung steht.

Durch diese starke inhaltliche Arbeit der Abteilung setzen wir uns intensiv mit aktuellen Bilanzierungsfragen auseinander, sodass ich als Praktikantin inhaltlich sehr viel lerne und mein theoretisches Uniwissen auf Praxistauglichkeit überprüfen kann. Insgesamt kann ich neben einem hervorragenden Einblick in verschiedene Geschäftsmodelle der Divisionen von Bertelsmann auch einiges an Fachwissen mitnehmen und vertiefen.

Die Arbeitszeiten sind flexibel. Ich komme meistens so gegen halb neun und gehe um halb sechs, aber wenn man möchte, kann man auch an manchen Tagen etwas länger bleiben und zum Beispiel freitags früher gehen. Ich habe aber auch schon einmal acht Überstunden angesammelt und dafür einen ganzen Tag freigenommen.

Sonderprojekte im CoE
Neben der allgemeinen Arbeit ist das CoE auch für die Veröffentlichung des internen Handbuchs Handelsbilanz/Steuerbilanz verantwortlich, bei dessen Überarbeitung ich das Team unterstützen darf. Darüber hinaus befindet sich auch die Ausrichtung des internen Fachtages für Bilanzbuchhaltung im Aufgabenbereich des CoE. In diesem Rahmen helfe ich bei der Vor-bereitung und der Erstellung der Präsentationen mit, die zu einem Großteil von CoE-Mitarbeitern gehalten werden. Nicht zuletzt führt die Abteilung zum Jahresende handelsrechtliche Werthaltigkeittests für Beteiligungen durch, an deren Durchführung ich ebenfalls mitwirke.

Als Praktikantin bei Bertelsmann
Neben der fachlichen Arbeit hat man als Praktikant zudem die Möglichkeit, an Praktikantenveranstaltungen teilzunehmen. Wöchentlich findet ein Praktikantenlunch statt, an dem ich aber nicht teilnehme, da dieser im Betriebsrestaurant des Corporate Center in Gütersloh stattfindet, die Bertelsmann Accounting Services GmbH allerdings in Rheda sitzt.
Trotzdem kann man Kontakt mit anderen Praktikanten schließen, die ebenfalls in Rheda sitzen.

Es besteht zudem die Möglichkeit, andere Praktikanten aus der Umgebung kennenzulernen, wenn man an den monatlich stattfindenden Praktikantenevents teilnimmt. Das sind zum Beispiel ein gemeinsames Frühstück in Gütersloh mit anschließendem Karrieretalk, die Besichtigung von Mohn Media oder eine Stadtführung durch Gütersloh. Diese Events dauern manchmal einen halben Tag lang, aber eine Teilnahme wird von der Abteilung ausdrücklich unterstützt.

Fazit
Ein Praktikum im CoE bei BeAS kann ich insgesamt sehr empfehlen! Man lernt extrem viel, bearbeitet spannende und komplexe Aufgaben und arbeitet in einem super netten Team. Das CoE ist regelmäßig auf der Suche nach Praktikanten, also falls Ihr Euch beim Lesen des Blogs gedacht habt, dass eine der Stellen etwas für Euch ist, empfehle ich Euch, eine Bewerbung abzuschicken!

Viele Grüße,
Catarina

Beitrag verschlagwortet mit: Rechnungswesen; Accounting; Expertise; Bertelsmann

Compliance Management: Risiken vermeiden – Chancen nutzen!

26. Januar 2018 @ 13:26 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Nora, 24 Jahre alt und studiere im Masterstudiengang „Vertragsgestaltung & Management“ an der FH Bielefeld. Meinen Bachelor habe ich im Studiengang „Wirtschaftsrecht“ absolviert, mit den Schwerpunkten „Steuern“ und „Produktion & Handel“. Seit Oktober unterstütze ich für drei Monate die Stabsabteilung Compliance Management bei Arvato CRM Solutions Deutschland und Nearshore in Gütersloh.

Wie ist das Compliance Management aufgebaut?
Die Stabsabteilung Compliance Management ist in drei verschiedene Unterabteilungen aufgegliedert: Datenschutz/Audit, Recht sowie ISMS (Informationssicherheit). Innerhalb der Abteilung arbeiten alle Unterabteilungen mit ihrem unterschiedlichen Fachwissen eng zusammen und erzielen dadurch Ergebnisse immer als Team.

Was macht das Compliance Management?
Unter Compliance ist allgemein die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien zu verstehen. In Bezug auf die Abteilung ist darunter insbesondere die Einhaltung der Datenschutzgesetze und Datenschutzrichtlinien gemeint.

Ihr habt bestimmt schon mitbekommen, dass das Thema Datenschutz seit einiger Zeit für viel Gesprächsstoff sorgt. Ein gutes Beispiel ist die Kritik am Internetkonzern Google, der wegen seiner fragwürdigen Datenschutzerklärung von Verbraucherverbänden verklagt wurde. Egal, ob es sich um die Daten von Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten handelt, ein datenschutzkonformer Umgang mit personenbezogenen Daten ist für jedes Unternehmen Pflicht. Insbesondere für ein international agierendes Dienstleistungsunternehmen wie Arvato ist es von größter Wichtigkeit, sich im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen zu bewegen. Andernfalls drohen Konsequenzen – von Imageschäden bis hin zu Bußgeldern in Höhe von 300.000 Euro.

Ab dem 25.05.2018 gilt die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung europaweit, das heißt, es wird in der EU ein einheitliches Datenschutzrecht geben. Dadurch unterliegen alle Mitgliedstaaten neuen datenschutzrechlichen Anforderungen, denen sie bis zum 24.05.2018 nachgekommen sollten. Denn bei Nichteinhaltung drohen Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro, beziehungsweise 4 % des gesamten weltweit erzielten Konzernjahresumsatzes. Die Abteilung arbeitet momentan auf Hochtouren an der Umsetzung der neuen Anforderungen.

Was mache ich im Compliance Management?

Während meines dreimonatigen Praktikums ist es meine Hauptaufgabe, bei den notwendigen formellen Anpassungen von vorhandenen Prozessen und Strukturen, die sich aus der Verordnung ergeben, zu unterstützen. Darüber hinaus übernehme ich ebenfalls einen Teil der laufenden ToDos, zum Beispiel Vertragsprüfungen und Stellungnamen aus datenschutzrechtlicher Perspektive. Aus juristischer Sicht ist es insbesondere spannend zu sehen, welche Bedeutung die gesetzlichen Vorschriften in der Praxis für das Unternehmen haben, und wie man die vorhandenen Spielräume im Sinne des Unternehmens optimal ausnutzt. Die Kombination aus Theorie und Praxis ermöglicht es mir, das Rechtsgebiet Datenschutz in vollem Umfang kennenzulernen und dadurch auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse aus meinem Studium aufzubauen.

Was habe ich bislang aus dem Praktikum mitgenommen?
Auch wenn ich aufgrund meines Studiums keine speziellen Vorkenntnisse im Bereich Datenschutz hatte, wurde ich von Anfang an voll einbezogen und ermutigt, meine Ideen mit einzubringen. Ich schätze es deshalb vor allem, dass sich meine Kollegen zu Beginn des Praktikums sehr viel Zeit genommen haben, um mich einzuarbeiten und als „Datenschutz-Laien“ mit dem Thema bekannt zu machen. Zudem habe ich an verschiedenen konzernweiten Praktikantenveranstaltungen teilgenommen, in denen ich die komplexe Struktur von Bertelsmann kennen lernen durfte und mich mit anderen Praktikanten austauschen konnte.

Nachdem ich nun die Hälfte meines Praktikums absolviert habe, habe ich für meinen Teil das erste Mal so richtig realisiert, wie wichtig das Thema Risikovermeidung für ein Unternehmen ist. Andererseits weiß ich auch, dass man die Chancen die einem als Unternehmen gegeben werden, beispielsweise durch gesetzliche Spielräume, optimal nutzen sollte. Dies sind entscheidende Erfolgsfaktoren eines Unternehmens wie Arvato Bertelsmann.

Beitrag verschlagwortet mit: Compliance; Risk; Management;

Jeden Tag etwas Neues lernen – Carolina's Praktikum im technischen Einkauf

14. Dezember 2017 @ 13:27 · Abgelegt unter -

„Bertelsmann? Sind das nicht die mit den Büchern?“ So oder so ähnlich haben nicht wenige meiner Freunde und Verwandten reagiert, als ich ihnen von meinem (damals noch) anstehenden Praktikum bei Arvato erzählt habe. Dass Bertelsmann, und gerade Arvato, noch sehr viel mehr macht als Bücher, ist den meisten gar nicht bewusst.

Aber erst einmal ein paar Worte zu mir: Mein Name ist Carolina, ich bin 23 Jahre alt und studiere aktuell im 6. Semester Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Organisationslehre und Wirtschaftsstatistik. Für mich war es sehr wichtig, neben dem doch sehr theoretisch orientierten Studium, Praxiserfahrung sammeln zu können. Ich entschied mich also für ein freiwilliges Praktikum während der vorlesungsfreien Zeit.

Auf das Praktikum bei Arvato bin ich dann eher zufällig gestoßen. Ehrlich gesagt war ich mir zu Beginn auch gar nicht sicher, ob ich wirklich nach Gütersloh will. Beworben habe ich mich dann trotzdem und es seitdem nicht mehr bereut. Schon das Telefoninterview sowie das darauf folgende persönliche Gespräch waren sehr angenehm und haben mich schnell davon überzeugt, dass Arvato die richtige Wahl für mich ist. Schon zu diesem Zeitraum wurde ganz deutlich, dass hier die Weiterbildung und die Lernkurve der Praktikanten absolut im Vordergrund stehen.

So kam ich also für 3 Monate in den technischen Einkauf der SCM Solutions Group. Wenn dieser Artikel im Praktikanten-Blog erscheint, werde ich bereits wieder im Studium sein und meine Bachelorarbeit schreiben. Doch was habe ich in meiner Zeit bei Arvato alles erleben dürfen?

Als zentrale Einheit ist der Einkauf für alle Beschaffungsprozesse weltweit verantwortlich. In Absprache mit den Projektleitern und Logistikexperten vor Ort werden hier Angebote eingeholt, verglichen, nachverhandelt und schließlich bei dem besten Anbieter bestellt. Das mag in dieser Form sehr eintönig klingen; tatsächlich ist der Berufsalltag bei Arvato jedoch das genaue Gegenteil.

Da der technische Einkauf diverse Industrien und Geschäftsfelder abdeckt, konnte ich in meinem Praktikum viele verschiedene Branchen kennenlernen, wie unter anderem Automotive, Healthcare oder Hightech & Entertainment. Für Arvato als Logistikdienstleister stellt jede Branche eine eigene Herausforderung mit individuellen Prozessen dar. So müssen zum Beispiel Medikamente gekühlt versendet, oder Fördertechnik danach ausgesucht werden, welche Produkte letzten Endes durch sie transportiert werden. Von den Ingenieuren und Logistikplanern vor Ort bekommen wir die projektspezifischen technischen Anforderungen zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage wir dann auf potentielle Lieferanten zugehen. Auch der Vergleich der Angebote findet, insbesondere hinsichtlich technischer Details, mit den Logistikexperten und den Projektmanagern statt.

Diese Einblicke in das Logistikumfeld waren genau der Grund, warum ich mich für dieses Praktikum entschieden habe, und ich bin definitiv nicht enttäuscht worden. Auch wenn ich wenig technisches Wissen mitgebracht habe, habe ich bei Arvato ein Arbeitsumfeld vorgefunden, in dem es leicht war, sich schnell auch in unbekannte Themen einzuarbeiten – ob Verhandlungen mit Lieferanten oder die Arbeit in bereichsübergreifenden Teams zur Projektarbeit. Ich konnte in jeden Aufgabenbereich hineinschnuppern und mich aktiv einbringen.

Bereits zu Beginn durfte ich eigene Projektverantwortung übernehmen und die Beschaffung eines Gewerks vom Angebotsvergleich über Lieferantenkontakt bis hin zu Absprachen mit dem Fachbereich und schließlich der Bestellung führen. Auch mit dieser Aufgabe wurde ich nie allein gelassen und konnte immer auf die Unterstützung meiner Kollegen und Vorgesetzten zählen.

Nun, am Ende meines Praktikums, kann ich wirklich jedem empfehlen, es mir gleich zu tun und sich für Arvato zu entscheiden. Hier wird einem genug Freiraum gegeben, sich selbst auszuprobieren und herauszufinden, welche Bereiche einen besonders interessieren. So durfte auch ich über die Grenzen des technischen Einkaufs hinaus in andere Aufgabenbereiche hineinschnuppern.

In meinem Team wirst du von Anfang an voll mit einbezogen und darfst sehr schnell eigenverantwortlich arbeiten und Projekte übernehmen. Das allbekannte Kopieren und Kaffeekochen hat hier definitiv keinen Platz. Du wirst dich und deine Meinung jederzeit als respektiertes Teammitglied einbringen können.

Beitrag verschlagwortet mit: Einkauf , Arvato , Supply Chain

„Die Welt ist nicht schlechter geworden, wir haben nur ein besseres Kommunikationsnetz" - Matthias berichtet

09. November 2017 @ 15:26 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Matthias, 24 Jahre alt und seit November 2016 zum einen Praktikant im Bereich Communication & Collaboration bei Arvato SCM in Gütersloh, zum anderen berufsbegleitender Masterstudent für Marketing & Communication an der FOM in Dortmund.

Nach meinem Bachelorstudium im Studiengang Kommunikationsmanagement mit dem Schwerpunkt Wirtschaftskommunikation und einem sechsmonatigen Auslandsaufenthalt in England begann ich mein zwölfmonatiges Praktikum bei Arvato mit dem Ziel, Berufserfahrung im Bereich Wirtschaftskommunikation zu sammeln.

Die Abteilung Communication & Collaboration, in der ich tätig bin, gehört zum Bereich Digital Transformation, der sich vor allem mit Change Management innerhalb der IT befasst. Das macht mich zum Mitarbeiter in der IT. Klingt erstmal komisch, macht aber durchaus Sinn.

„Was genau macht ein studierter Kommunikationsmanager in einer IT-Abteilung?“

Diese Frage, die ihr euch jetzt sicherlich auch stellt und die ich mir, das könnt ihr mir glauben, ebenfalls des Öfteren gestellt habe, ist entscheidend für das, worum es im Eigentlichen geht.
Per Wikipedia-Definition findet auf SharePoint die „Zusammenarbeit, beispielsweise das Verwalten von Projekten oder die Koordination von Aufgaben“, das Content-Management und ein soziales Netzwerken statt.
 Unsere Aufgabe ist es also, alle Arvato SCM Mitarbeiter weltweit über die von Microsoft entwickelte Webanwendung SharePoint zu erreichen und zu unterstützen. Neben Beratung und Support geht es hierbei jederzeit auch um die Weiterentwicklung von vorhandenen Prozessen und Strukturen. Dabei ist es egal ob wir über die Zusammenarbeit oder die Kommunikation sprechen – der stetige Wandel ist gewiss.

Durch das Abspeichern von Daten und die sehr einfache Möglichkeit, jederzeit mit jedem Kollegen weltweit an unterschiedlichsten Projekten zusammenzuarbeiten, wird SharePoint fälschlicherweise oftmals nur als Dokument-Management-System betrachtet. Dabei wird eine wichtige aber entscheidende Funktion außer Acht gelassen, die den Unterschied im eigenen Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen ausmachen kann. Die Kommunikation vom Unternehmen zu seinen Mitarbeitern.
Der Austausch oder die Übertragung von Informationen wird per Definition als Kommunikation bezeichnet. Dabei ist „Austausch“ als ein Geben und Nehmen zu verstehen. Der eine gibt Informationen, der nächste nimmt sie auf. Jeder kann geben und jeder kann nehmen – das ist Kommunikation.

Wie cool ist es denn zum Beispiel, wenn es im Tagesgeschäft einzelner Geschäftsbereiche Erfolge zu verzeichnen gibt, die dem Unternehmen zu einem erfolgreichen Geschäftsjahr verhelfen? Oder aber, wenn die HR-Abteilung oder das Gesundheitsmanagement eine Mitarbeiteraktion anbietet, durch die jeder Mitarbeiter zu günstigen Konditionen ein Fahrrad beziehen kann?

Aber wie uncool ist es gleichzeitig, wenn die eigenen Mitarbeiter es nicht vom Unternehmen, sondern aus der Tageszeitung erfahren?

Aber wie funktioniert diese Kommunikation auf dem SharePoint?

Genauso wie Content-, Projekt- und Teamseiten, lassen sich auch Kommunikations- und Informationsseiten auf unserem SharePoint integrieren und nutzen. Ähnlich wie in Facebook können auf beliebigen Seiten Newsfeeds mit Inhalt gefüllt werden, die geliked, geteilt oder kommentiert werden können. Zudem kann sich jeder seinen persönlichen Newsfeed mit den für ihn relevanten Informationen zusammenstellen. Wir haben sogar unsere eigene kleine Suchmaschine. Die Kommunikation auf unserem SharePoint so zu strukturieren, zu organisieren und auch einzusetzen, dass sie sowohl für das Unternehmen, als auch für die Mitarbeiter einen bestmöglichen Nutzen hat, ist meine Aufgabe und mein Ziel. Für viele Anwender ist SharePoint einfach eine Art Dropbox für Fortgeschrittene, für uns kann und ist SharePoint aber wesentlich mehr. Es ist unser Intranet.

Hier bei Arvato SCM wird mir als Praktikant die Möglichkeit gegeben, aktiv den SharePoint mitzugestalten und eigene Ideen mit einzubringen. Auch wenn ich selbst aufgrund meiner beruflichen Orientierung nur auf durchschnittliche IT-Kenntnisse zurückgreifen kann, arbeite ich dennoch in der IT mit Kollegen, die diese Fähigkeiten haben. Im Team ist es eben genauso wie in der Kommunikation – ein Geben und ein Nehmen.

Auf die noch ausstehende Frage was genau eigentlich ein Kommunikationsmanager wie ich in der IT zu suchen hat, gibt es abschließend eine ebenso simple wie aber auch entscheidende Antwort. Ich mache mir die IT zu nutzen! Sie ist das komplexe Grundgerüst meiner Arbeit. Sie gibt sowohl mir, als auch euch Möglichkeiten in die Hand, die uns erlauben, unabhängig von Zeit und Ort weltweit zusammenzuarbeiten, zu interagieren und kommunizieren. Es ist nun mal so: „Die Welt ist nicht schlechter geworden, wir haben nur ein besseres Kommunikationsnetz.“ Wer das begreift, weiß diese Chance für sich zu nutzen.

Viele Grüße
Matthias

Beitrag verschlagwortet mit: Supply Chain , SCM , Arvato , Kommunikation , Communication

Unternehmerische Verantwortung voranbringen – Fabiennes Praktikum im Bereich Corporate Responsibility

29. September 2017 @ 09:06 · Abgelegt unter -
Angefangen bei der richtigen Ansprache über das Aufsetzen von Prozessen bis hin zum genauen Abpassen des richtigen Moments, um ein Thema voranzutreiben: Wer bei Bertelsmann unternehmerische Verantwortung auf Konzernebene, Bereichsebene oder in einer der vielen Bertelsmann-Firmen voranbringen will, muss sich in diesem vielfältigen und noch dazu dezentralen Konzern als Change Agent sehen und Ideen dementsprechend vermitteln. Nur ein Beispiel: Möchte die CR-Abteilung Umweltschutzmaßnahmen zur Reduzierung des Papier- und Energieverbrauchs definieren, klappt das nicht per Order von oben, sondern nur gemeinsam mit den Vertretern der Divisionen und Firmen.

Genau aus diesem Grund hat mich, Fabienne, 25 Jahre alt, ein Praktikum in der CR-Abteilung von Bertelsmann besonders interessiert. Ich habe im Bachelor Philosophie und Katholische Theologie in Deutschland und Italien studiert und bin gerade auf den letzten Metern meines Joint Degree Masters in Religion-Wirtschaft-Politik an den Universitäten in Zürich, Basel und Luzern. Bislang habe ich vor allem im Journalismus gearbeitet, aber auch außerhalb des Medienbereichs eigene Projekte auf die Beine gestellt. Im letzten Jahr habe ich als Projektleiterin einer Hochschulgruppe zum Beispiel eine Studie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Global Compact Network Switzerland verantwortet, in welcher wir Handlungsempfehlungen für die Fortschrittsberichterstattung von kleinen und mittelständischen Unternehmen erarbeitet haben.

Schon seit meinem Bachelor fasziniert mich die Verbindung aus Wirtschaft und Ethik: Wie kann man moralische Normen und Ideale in der Wirtschaft implementieren? Muss alles immer auf Gewinnmaximierung zu Lasten der Mitarbeiter und der Umwelt ausgerichtet sein oder gibt es Möglichkeiten, doing business nachhaltiger für den Menschen und das Unternehmen zu gestalten?

Wertschöpfend für Unternehmen und Umwelt

Seit Anfang Juli bin ich Praktikantin in der CR-Abteilung von Bertelsmann in Gütersloh. Unternehmerische Verantwortung heißt bei Bertelsmann, genau zu schauen, wie der Gewinn erwirtschaftet wird – und nicht nur darauf, wie er verteilt wird. Dabei geht es vor allem um die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt – auf der Basis einer ethischen Selbstverpflichtung, aber auch zur Risikominimierung und ökonomischen Wertschöpfung des Unternehmens.

Ich arbeite in meinem Praktikum mit einem Schwerpunkt auf Strategie. Wir schauen uns konkret an, wie das Unternehmen langfristig ausgerichtet sein müsste, um für Kunden, Stake- und Shareholder gleichermaßen wertschöpfend zu sein – und wie wir ein gemeinsames Verständnis dafür entwickeln können. Dafür erarbeiten wir Konzepte, Prozesse und Maßnahmenempfehlungen, die wir dem CR-Council, das aus hochrangigen Vertretern der größten Divisionen besteht, vorlegen. Zudem kooperieren wir mit anderen Abteilungen und Kollegen aus den Unternehmensbereichen, beraten und unterstützen bei der Umsetzung von Entscheidungen des CR-Councils.

Aktuell beschäftigt uns neben der gesetzlich verpflichtenden CR-Berichterstattung sowie der Selbstverpflichtung zur Fortschrittsberichterstattung als Teilnehmer am UN Global Compact, der konzernweiten „be green Day“-Kampagne und kleineren Projekten vor allem ein externer Stakeholderdialog. Dieser hat zum Ziel, herauszufinden, auf welche CR-Themen – wie beispielsweise journalistische Unabhängigkeit, faire Arbeitsbedingungen, Diversity, Datenschutz, Compliance in der Lieferkette, Energie und Emissionen oder die Förderung medialer Kompetenz – wir in den kommenden Jahren einen Fokus legen sollten. Durch Gespräche mit externen Stakeholdern wie Geschäftspartnern, potenziellen Mitarbeitern, Kunden, NGOs und Vertretern aus Politik und Gesetzgebung wollen wir besser verstehen, welche CR-Themen für sie besonders relevant sind, wie sie unsere Leistungen zu diesem Thema wahrnehmen und welche Erwartungen sie an unsere Verantwortung als Unternehmen haben.

Ergebnisse gibt’s nur im Team

Gleich in meiner ersten Woche wurde ich voll mit eingebunden. Die Aufträge im Postfach und in meinem Notizbuch sammelten sich: Bitte ein Chart zum Gesamtprozess der Relevanzanalyse erstellen, den Entwurf zum Deutschen Rechnungslegungs-Standard analysieren, die interne Relevanzanalyse mit Scope 3 updaten, ein kleines Konzept für die Ansprache potenzieller Mitarbeiter im Rahmen des Stakeholderdialogs erarbeiten – in den ersten Tagen habe ich mir mehr als einmal eine Vokabelliste und ein besseres Gefühl für die Arbeitsweise in einem Konzern gewünscht. Die vermutlich wichtigste Lektion, die ich in den ersten Wochen gelernt habe: Im Alleingang kommt man hier nicht weiter; jedes einzelne Dokument ist am Ende Teamarbeit und wird so lange geschliffen, bis es auch unter den Augen des Vorstands bestehen kann.

Wer sich für ein Praktikum in der CR-Abteilung von Bertelsmann interessiert, sollte mindestens vier bis fünf Monate einplanen, weil es doch eine ganze Weile dauert, um die komplexen Themen und Prozesse zu durchdringen. Jetzt, zur „Halbzeit“, fühle ich mich angekommen und übernehme immer mehr eigenständige Arbeitspakete. Es ist klasse, in einem so kompetenten und motivierten Team zu arbeiten und ich bin gespannt auf die Aufgaben und Projekte, die bis Ende November noch auf mich zukommen.


Beitrag verschlagwortet mit: Corporate Responsibility

Ein Praktikum, das sich gar nicht wie ein Praktikum anfühlt: Meine Erfahrungen im Divisional Talent Management Arvato

14. September 2017 @ 08:45 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,
 
mein Name ist Beatrice, ich bin 24 Jahre alt und befinde mich mitten in meinem Bachelorstudium International Business Studies. Zuvor habe ich bereits eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert. Um ein weiteres Unternehmen intensiver kennenzulernen und für mich herauszufinden, ob ich den Schwerpunkt meines Studiums im Bereich HR setzen möchte, habe ich mich für ein freiwilliges Praktikum im Bereich Talent Management bei Bertelsmann beworben. Ich habe mich total gefreut, als ich die Zusage für ein fünfmonatiges Praktikum erhalten habe.
 
Die Bezeichnung der Abteilung, in der ich arbeite, lautet „Divisional Talent Management Arvato“. Konkret bedeutet dies, dass mein Team das Talent Management (Attraction, Development & Retention) für die Bertelsmann-Division Arvato verantwortet.

Das Aufgabengebiet ist relativ breit gefächert und geht von Learning- & Development-Aktivitäten für Führungskräfte, über Employer-Branding-Maßnahmen hin zur Nachfolgeplanung. Dementsprechend erhalte ich spannende Einblicke in viele unterschiedliche Bereiche. Was mich besonders fasziniert, ist, dass ich dabei extrem viele unterschiedliche Talente eines derart großen Unternehmens mit knapp 70.000 Mitarbeitern kennenlerne. Total spannend ist dann zu sehen, wie geeignete Personalentwicklungsmaßnahmen für diese Talente definiert werden.
 
Der Schwerpunkt meines Praktikums lag vor allem in der Betreuung des Assistentenprogramms “Pespectives – The Graduate Development Program“, in dem Hochschulabsolventen den Einstieg in das Berufsleben als „Management Associates“ (kurz MA) machen. MAs sind demnach die rechte Hand der Geschäftsführer und werden in alle inhaltlichen Themen mit einbezogen.

Das Programm „Perspectives“ begleitet die Management Associates über 18 Monate und bietet verschiedenste Module zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Eine meiner Haupttätigkeiten während des Praktikums war beispielsweise die Koordination und Organisation von Veranstaltungen im Rahmen des Programms.

Ein toller Pluspunkt war dann noch, dass ich selbst an den Veranstaltungen teilnehmen durfte und dabei viel gelernt habe, beispielsweise zum Thema effizientes Lesen oder Zeit-und Selbstmanagement.
 
Was ich besonders schätze ist, dass mein Chef mich super involviert hat und fast überall mit hinnimmt. In meiner zweiten Woche durfte ich beispielsweise mit nach Berlin fahren, um am Arvato HR Summit teilzunehmen.

Es fühlt sich für mich meist gar nicht wie ein Praktikum an, da ich keine typischen Praktikantentätigkeiten zu erledigen habe, sondern einen echten Mehrwert als vollwertiges Teammitglied schaffen kann.
 
Ich bin total glücklich, dass ich das Praktikum hier machen durfte und unheimlich dankbar für die vielen tollen Möglichkeiten, die mir geboten wurden.


Beitrag verschlagwortet mit: Talent Management Arvato , Praktikum

Hinter den Kulissen von „Join Arvato!“: Lisas Praktikum in der Personalentwicklung

04. August 2017 @ 14:28 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,
bestimmt habt Ihr mittlerweile auch schon von Join Arvato! gehört – sei es auf der Bertelsmann-Karriereseite, Facebook, diversen Jobbörsen oder etwa direkt an eurer Hochschule? Es handelt sich dabei um ein Recruiting-Event für Nachwuchsführungskräfte, die als Management Associates an der Seite von erfahrenen Führungskräften bei Arvato CRM Solutions einsteigen und ein 18-monatiges Entwicklungsprogramm durchlaufen. Join Arvato! wird von meinem Team, der Personalentwicklung von Arvato CRM Solutions Deutschland, organisiert. Das Projektmanagement für das Event umfasst dabei nicht nur die Eventorganisation, sondern auch dessen Vermarktung, wie beispielsweise die Auswahl geeigneter Recruiting-Kanäle. Doch jetzt erst mal zu mir:

Ich bin Lisa, 22 Jahre alt und mache derzeit für 3 Monate ein Praktikum im Team der Personalentwicklung bei Arvato CRM Solutions in Gütersloh. Da ich nach Abschluss meines Bachelors der Wirtschaftspsychologie nicht sofort wusste, mit welchem Master ich mein Studium fortsetzen möchte, habe ich mich dazu entschieden, zunächst ein „Gap Year“ einzulegen.

In meinem Studium habe ich gelernt, dass unter dem Begriff „Personalentwicklung“ alle Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern sowie deren Bindung zum Unternehmen zu verstehen sind. Was dies konkret in der Praxis bedeutet, habe ich nun im Laufe meines Praktikums erfahren.

Gleich zu Beginn wurde ich von meinem Team sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich seit dem ersten Tag sehr wohlgefühlt habe. Die Arbeitsatmosphäre in unserem kleinen Team sowie in der gesamten Abteilung ist sehr offen und freundlich. Überhaupt gefällt mir die „Duz“-Kultur bei Arvato sehr gut. Mein Team betreut viele unterschiedliche Projekte, weshalb es immer abwechslungsreich ist und nie langweilig wird. Da vor allem projektbezogen gearbeitet wird, gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Besonders gut gefällt mir, dass ich in alle Projekte miteinbezogen werde und tatkräftig unterstützen kann. Eines dieser Projekte ist Join Arvato!, welches ich bereits zu Anfang erwähnt habe. Als kleiner Ausblick auf das Event am 14. und 15. September fand am 3. August das WhatsApp-Event statt. Interessierte Bewerber schickten uns vorab ihre Handynummer und konnten dann einen Tag lang den Arbeitsalltag von zwei aktuellen Management Associates verfolgen und ihnen Fragen stellen.

Ein weiteres Projekt, an dem ich aktuell mitarbeite, ist das Thema „Agile Service Center Agents“. Da die heutige Zeit einem immer stärker werdenden Wandel unterliegt, wird es zunehmend wichtiger, die Mitarbeiter so weiterzuentwickeln, dass sie sich den veränderten Gegebenheiten schnell anpassen können. In diesem Zusammenhang hat sich unsere Projektgruppe damit beschäftigt, wie wir die Englischkenntnisse der Mitarbeiter ausbauen oder erweitern können. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, auf welche Arten Englisch gelernt werden kann und für welche Anwendungsfälle welche Art des Lernens sinnvoll ist. Dabei haben wir nicht nur an klassische E-Learnings oder Präsenztrainings gedacht, sondern auch weitere Methoden miteinbezogen. Wo wir schon beim Thema E-Learnings sind – da die Weiterbildung der Mitarbeiter in unserer Abteilung im Vordergrund steht, gehört auch die Erstellung und Aufbereitung von Webinaren gelegentlich zu meinen Aufgaben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich neben Personalentwicklung und Talentmanagement auch viel über Personalmarketing gelernt habe. Diese Schnittstelle zum Marketing hat mir gut gefallen. Während meines Praktikums habe ich mich jederzeit als vollwertiges Teammitglied gefühlt. Außerdem hat mich das Praktikum darin bestärkt, meinen Master in Arbeits- und Organisationspsychologie & Human Resources Management zu machen. Ich kann Euch ein Praktikum in meinem Team nur empfehlen!

Liebe Grüße
Lisa

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Diversity: Kein „Nice to have“, sondern ein Business Case

21. Juni 2017 @ 08:35 · Abgelegt unter -
Wenn Euch jemand fragt „Wie wichtig ist Euer Immunsystem für Euch?“, was werdet Ihr antworten? Sicherlich werdet Ihr es nicht als ein „Nice to have“ bezeichnen, sondern als essenziell. Vor diesem Hintergrund verwundert mich die Frage, die mir zuweilen gestellt wird, wenn ich von meinem Praktikum im Diversity Management berichte: „Diversity Management? Wozu braucht man das denn?“. Dem schließt sich meist die Frage an „Was machst Du denn da, vor allem als Psychologin?“. Daher möchte ich gerne von meinem Praktikum, meinen Aufgaben und der Relevanz des Diversity Managements für jedes Unternehmen berichten.

Doch zunächst einmal zu mir: Mein Name ist Nicole und ich befinde mich derzeit im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt der Arbeits- und Organisationspsychologie (Organizational Behavior and Adaptive Cognition) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Mein Ziel für das letzte Semester ist es, durch mein Praktikum einerseits vertiefende Einblicke in die Arbeit in einem Konzern zu erhalten und andererseits den Arbeitsbereich der Organisationsentwicklung mit einem innovativen und wichtigen Thema auf Konzernebene besser kennenzulernen. Beide Ziele werden durch mein Praktikum im Diversity Management verbunden.

Was versteht man nun unter Diversity Management (DM)? Allgemein lässt sich zusammenfassen, dass das DM Projekte und Maßnahmen entwickelt, um die Mitarbeitervielfalt im Unternehmen zu fördern. Das Ziel dabei ist, durch die Vielfalt von Menschen hinsichtlich ihrer Fähigkeiten, ihrer Persönlichkeit und ihrer Erfahrungen, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und verschiedenen Markteinflüssen agil begegnen zu können. Bei Bertelsmann ist dafür die Abteilung Corporate Responsibility and Diversity Management (CR&DM) seit 2011 verantwortlich. Der thematische Fokus liegt dabei derzeit auf den Themen Geschlecht, Generationen und Nationalität.

Neben dieser allgemeinen Bezeichnung vergleiche ich das Diversity Management eines Unternehmens daher gerne mit dem Immunsystem eines Menschen. Ein Immunsystem ist vor allem dann von Bedeutung, wenn ein Mensch mit negativen Umwelteinflüssen konfrontiert wird – das Gleiche gilt für das DM in einem Unternehmen. Verliert ein Unternehmen Kunden aufgrund von mangelnder Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, wird dies als Krise bezeichnet. Dann ein DM aufzubauen, klingt zunächst wie eine gute Strategie, kommt allerdings zu spät. Denn ein DM aufzubauen, ist ein langfristiger Prozess, der eines langen Atems bedarf und Ressourcen benötigt, die womöglich im Falle einer Krise nicht mehr verfügbar sind. Präventiven Sport betreiben wir in der Regel auch nicht dann, wenn das Fieber bereits ausgebrochen ist.

Wie genau muss man sich also die Projekte vorstellen und worin besteht meine Aufgabe in diesen? Ein aktuelles Projekt ist die Entwicklung und Implementierung eines konzernweiten Diversity Trainings, das – wie die meisten Maßnahmen – vor allem primärpräventiv greift. Es soll den Mitarbeitern die Relevanz von Vielfalt im Unternehmen zeigen und verdeutlichen, welchen Beitrag sie selbst dafür leisten können. In diesem Projekt arbeite ich sowohl inhaltlich als auch organisatorisch mit. Genau das macht mein Praktikum auch so spannend. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es nicht, da durch die Projektarbeit jeden Tag unterschiedliche Aufgaben anfallen.

In der Vorbereitung des Diversity Trainings bin ich in alle Entwicklungs- und Planungsprozesse eingebunden. Das heißt, ich unterstütze meine Kolleginnen und Kollegen von der Konzeptentwicklung für Pre- und Post-Work, über die Angebotsprüfung, bis hin zur Organisation des ersten Probetrainings. Meine psychologischen Kenntnisse sind hierbei stets gefragt und ich kann meine Ideen einbringen. So konnte ich bisher sowohl inhaltlich als auch methodisch mit meinen Studieninhalten unterstützen.
Die offene Arbeitsatmosphäre der Abteilung und die Wertschätzung meiner Perspektive schätze ich besonderes. Durch meine Fragen, von denen ich das Gefühl habe, dass sie willkommen sind, erfahre ich sehr viel über die Strukturen und Arbeitsabläufe im Bertelsmann-Konzern.

Wie auch ein Immunsystem nicht über Nacht entsteht, sondern stetig und langfristig aufgebaut werden muss, gilt dies gleichermaßen für das DM eines Unternehmens. Daher wird eine nachhaltige Beeinflussung der Unternehmenskultur angestrebt. Diversity soll also zu einem Selbstverständnis im Unternehmen werden. Das ist eine Herausforderung und macht es besonders für mich als Psychologin spannend, Theorie und Praxis zusammen zu bringen. Dabei ist anzumerken, dass die Abteilung nicht nur Diversity- sondern auch Nachhaltigkeitsthemen betreut. Es zeigt sich somit auch hier eine gewisse Form der Vielfalt, von der die Abteilung profitiert.

Es lässt sich zusammenfassen, dass es durch die Projektarbeit keinen klassischen Arbeitsalltag gibt. Als Psychologin bin ich vor allem inhaltlich in die Prozesse eingebunden. Neben den kreativen Aufgaben in den Projekten, gibt es allerdings gelegentlich Reporting-Aufgaben, die weitere Kompetenzen ansprechen und damit für lehrreiche Abwechslung sorgen.
Ich bin gespannt auf meine verbleibende Praktikumszeit und kann jedem nur eine möglichst lange Praktikumszeit empfehlen, da somit sowohl der Einblick in die Projekte als auch in die Projektarbeit umso tiefgehender möglich ist.

Da Diversity nachweislich einen positiven Einfluss auf die Innovationskraft eines Unternehmens nimmt, ist Diversity eben wie das Immunsystem kein „Nice to have“, sondern ein Business Case!


Beitrag verschlagwortet mit: Diversity , Business Case , Nicole Thiele

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