Viele unserer Auszubildenden sind außerhalb des Kreises Gütersloh eingesetzt. Lesen Sie,
was gerade in Brüssel, Liverpool und Berlin los ist.
Fünf junge Damen in Berlin

Auch Bertelsmann selbst tat sein Bestes, um uns die Zeit so schön und erlebnisreich wie möglich zu gestalten. So wurden wir zu der Hauptveranstaltung zum BeGreen Day in die Repräsentanz Unter den Linden eingeladen, erlebten den Berliner Quatsch Comedy Club live und auch bei dem zwanzigjährigen Jubiläum des ZDF Morgenmagazins durften wir dabei sein und ein Stück des Geburtstagskuchens genießen – der hat auch schon zur frühen Stunde geschmeckt :)
Das DFB-Pokal-Finale bot den Startschuss für einen fußballreichen Sommer – während die Dortmundfans unter uns den Sieg im schwarz/gelben Berlin feiern konnten, lief es bei der EM bekanntlich nicht ganz so gut. Doch Berlin wäre nicht Berlin, wenn die Stimmung auf der Fanmeile nicht sogar bei einer Niederlage atemberaubend wäre – da kann sich Ostwestfalen mal eine Scheibe abschneiden! ;) Auch wir selbst wurden sportlich aktiv: Ganz nach dem Motto BeFit nahmen wir am Berliner Firmenstaffellauf teil und zumindest wir sind der Meinung, dass sich unser Ergebnis durchaus sehen lassen kann.
Doch nicht nur beim Sport waren wir Teil des Teams, auch in unseren Berliner Abteilungen wurden wir herzlich aufgenommen. Das erleichterte uns, die neuen Aufgaben zu bewältigen und uns gut einzuleben. Als Highlight eines anstrengenden Tages konnten wir uns, sofern das Wetter mitspielte, auf eine sonnige Mittagspause an der Spree gegenüber dem Dom freuen. Doch zu allem Unglück sind die Subway-Cookies und die Happy Noodles nicht weit von der Arbeit entfernt ;)
Unser Resümee nach den 3 Monaten in Berlin könnte nicht positiver ausfallen. Wir hatten eine sehr erlebnisreiche Zeit, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden.
Den nächsten Azubis wünschen wir schon jetzt eine schöne Zeit – ihr werdet sie genießen!
Sonja, Laura, Theresa, Julia und Birte
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Jannik Westbomke in Liverpool
Werde ich so lange die „Englische-Küche“ ertragen können?
Kann ich bügeln, kochen, waschen,...?
Sind meine Englisch-Kenntnisse gut genug?
Wie sind die Arbeitskollegen?
Wie ist die Wohnung?
Das sind alles Fragen, die ich mir vorab gestellt habe bzw. stellen musste!
Doch bereits nach den ersten Tagen hatte ich reichlich positive Eindrücke gewonnen.
Direkt am ersten Arbeitstag gab’s „Fish & Chips“. Das ist für die Engländer so wie für die Deutschen die „Currywurst“. Schmeckt auch sehr gut!!!
Prinovis ist von der sehr geräumigen Wohnung (2 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, große Küche,...) zu Fuß innerhalb von 20min zu erreichen. Ich sitze hier in einem Großraumbüro, in dem alle Abteilungen vertreten sind. Vom Controlling (Azubi-Abteilung) über die IT bis hin zum Customer Service. Die Kollegen sind alle sehr offen und nett, sodass man schnell in Gespräche verwickelt wird.
Die Menschen die in Liverpool leben werden „Scouse“ genannt und sind mit dem deutschen „Ruhrpottler“ zu vergleichen. Ihr Akzent ist teilweise stark ausgeprägt – man gewöhnt sich aber dran.
Zum Bügeln, Kochen und Waschen bin ich nicht geboren, aber wofür gibt es denn Haushaltshilfen?!
Und nun zur Stadt:
Liverpool bietet sehr viel!

Sehenswürdigkeiten:
Es gibt es viele Museen (Maretime Museum, Museum of Liverpool, Beatles Museum,...) mit oftmals kostenlosem Eintritt oder Vergünstigungen, das frühere Arbeiterviertel „Albert Dock“ (mit vielen Bistros & Bars), Kirchen,...
Insgesamt hat sich Liverpool in den letzten 10 Jahren wohl so positiv entwickelt wie kaum eine andere Stadt in Europa! Das sagen zumindest die Leute, die hier schon lange leben.
Shoppingmöglichkeiten:
Im Stadtkern ist das „Liverpool One“ – ein großes Einkaufzentrum mit Läden wie Hollister, Jack & Jones, einem Liverpool & natürlich auch einem Everton-Fan-Store, u.v.m.
Direkt neben dem Einkaufzentrum ist die eigentliche Fußgängerzone.
Fußball:
Ich hatte das Vergnügen am letzten Spieltag der Premier League das Spiel zwischen Everton und Newcastle zu sehen, da ein Arbeitskollege mich mitgenommen hat. Everton hat 3:1 gewonnen. Ein Sprung nach oben in der Tabelle war nicht mehr möglich. Doch durch den Sieg hat man die Saison einen Platz vor dem Stadtrivalen „Liverpool FC“ abgeschlossen!
Insgesamt gibt es ein paar wesentliche Regeln im Stadion: Es gibt keinen Alkohol und ausschließlich nur Sitzplätze, da sich die Fans in der Vergangenheit extrem daneben benommen haben.
Nachtleben:
Zum Feiern geht man hier in Pubs & Clubs – der Concert Square eignet sich hierzu gut ab 11 pm! Vorher kann man sich den Abend gut im Pub O’Neills vertreiben (300 m vom Concert Square)! Eintritt muss man in der Regel nicht bezahlen. Voraussetzung für den Einlass ist aber oft, dass man 21 ist.
Um es kurz zusammenzufassen:
Liverpool ist eine echt coole Stadt, die Leute sind alle sehr nett und die Shopping- und Ausgehmöglichkeiten haben hier kein Ende!!! Für mich steht jedenfalls fest, dass ich unbedingt nochmal nach Liverpool muss.
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Berlin, wir kommen!
Nach langer Zeit der Aufregung hieß es Anfang November für uns (Sabrina, Christopher, Patrick, Sara und Patty): Berlin wir kommen! 3 Monate Großstadtluft schnuppern und die Hauptstadt mal ordentlich auf den Kopf stellen. Das war genau unser Ding!
Nun sind die ersten Wochen rum und wir fühlen uns hier pudelwohl!
Wir haben uns so langsam auf der Arbeit eingelebt (was auch heißt, dass wir uns ein wenig den Berliner Arbeitszeiten, sprich vor 9 Uhr geht gar nichts, angepasst haben), ein paar von uns lernen langsam das Kochen (was nicht heißt, dass Fastfood komplett abgeschrieben ist) und auch der S-Bahn-Plan wird immer seltener in Anspruch genommen.

Aber natürlich heißt Berlin nicht nur Arbeiten gehen, denn nach der Arbeit wird viel zusammen unternommen. So stehen Shopping, Weihnachtsmarktbesuche, Fitness-Studio-Aufenthalte, aber auch gemütliche Stromberg-Abende auf dem Plan.
Da die O²-Arena quasi vor unserer Haustür liegt, konnten wir es natürlich nicht versäumen, auch bei dem einen oder anderen Basketballspiel live dabei zu sein, insbesondere für die männliche Schöpfung interessant: In den Pausen wird ein anschauliches Cheerleader-Programm geboten. Dem Sportlerherz sollte es in der Hauptstadt bei einem Angebot rund um Fußball, Basketball, Handball, Eishockey etc. also an nichts fehlen.

Wenn dann einmal das Wochenende eingeläutet wird, geht’s erst richtig los. Der ein oder andere von uns wird dann zu einem richtigen Touristen, sprich: Keine Sehenswürdigkeit ist vor uns sicher. Andere erkunden das Berliner Nachtleben und wieder andere haben kleine Fußball-Stübchen bei sich zu Hause eingerichtet.
Wie man sieht, ist für jeden etwas dabei und es gibt ein riesiges Angebot an Dingen, die man unbedingt erleben muss, so dass man sich manchmal leicht unter Zeitdruck fühlt.
Ihr solltet Berlin auf jeden Fall mal selbst erlebt haben. Es warten viele neue Eindrücke aus dem Leben in der Großstadt und eine Menge Spaß auf euch.
Viele bärige Grüße aus der Hauptstadt
Sara, Sabrina, Christopher, Patrick und Patty
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Thomas live aus Brüssel

An meinem ersten Tag in Brüssel wurde mir eines sofort klar, im Stadtverkehr gibt es die goldene Regel „Fressen oder gefressen werden“. Rote Ampeln werden nicht beachtet, von rechts vor links hat hier auch noch nie jemand etwas gehört und beim Parken ist keine Lücke zu klein. Die Polizei in der belgischen Hauptstadt macht in den meisten Fällen aus einer Mücke einen Elefanten. Ich glaube, selbst bei einem Falschparker würde die Polizei mit Blaulicht und 3 Streifenwagen ausrücken.
Welche Frau träumt doch nicht von einem begehbaren Kleiderschrank in den eigenen vier Wänden. Dieser Traum wird ihr sogar in der Azubiwohnung erfüllt. An diesem Traum gibt es nur einen kleinen Haken, der wunderschöne begehbare Kleiderschrank ist zu einem Badezimmer umfunktioniert worden. Getreu dem Motto „klein aber fein“ findet man alles, was man braucht, auf kleinstem Raum.
Auf der Arbeit wird man ständig mit den neusten politischen Themen konfrontiert, was wirklich interessant ist. Fast jeden Tag kommen Gäste, die mit Bertelsmann über politische Themen diskutieren wollen. An manchen Tagen kann es schon mal sein, dass die RTL-Chefin im Büro vorbeischaut, um sich für einen Termin im Europaparlament oder in der Europäischen Kommission vorzubereiten. Laut den vielen Touristenführern soll es in Brüssel die beste Pommes der Welt geben. Diese besagte Pommes-Bude steht zufälligerweise ca. 300 Meter von unserem Büro entfernt. Meiner Meinung nach sind es vielleicht nicht die besten Pommes der Welt, aber dennoch um Längen besser als alle McDonalds-Fritten auf diesem Planeten.

Neben der Arbeit bietet Brüssel auch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Ausgehmöglichkeiten. Neben den weltberühmten Attraktionen wie dem Atomium oder dem „Männeken Piss“ besitzt Brüssel auch eine große Anzahl von schönen Plätzen und wunderschönen Parks. Das Nachtleben kommt in Brüssel auf keinen Fall zu kurz. In der Altstadt gibt es unzählige Szenekneipen, Bars und sehr gute Clubs. Das Nachtleben in Brüssel ist so reichhaltig, dass man jedes Wochenende neue Ecken in der Stadt findet.
Im Großen und Ganzen war die Entscheidung, 3 Monate in eine fremde Stadt zu ziehen eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Beruflich und besonders auch persönlich haben mich diese 3 Monate sehr weit nach vorne gebracht. Die Erfahrung, mal selber auf eigenen Beinen zu stehen und für sich selbst zu sorgen, war sehr wichtig für meine persönliche Entwicklung.
Ich persönlich würde es jedem Azubi raten, sich dem Abenteuer Großstadt zu stellen, egal ob es sich jetzt um Brüssel, Berlin oder Liverpool handelt.
Viele Grüße
Thomas
Beitrag verschlagwortet mit: Brüssel , Industriekaufmann , Bertelsmann , Ausbildung
7 Azubis in Berlin

Im strahlenden Sonnenschein kamen wir (…) Anfang August in der Hauptstadt an. Wir sind uns sicher, es kann keine bessere Zeit geben, als im Sommer nach Berlin zu kommen. So ließen Ausflüge zum Badeschiff auf der Spree und zur Strandbar an der East Side Gallery nicht lange auf sich warten.
Zum ersten Mal sind wir gleich sieben Azubis, die das schöne Berlin zusammen erkunden dürfen. Schon nach kurzer Zeit sind wir zu einem guten Team zusammengewachsen, das nach der Arbeit auf einander wartet, sich gegenseitig im Haushalt aushilft und über die neuesten Events informiert.
Wir waren alle sofort begeistert von der Stadt, auch wenn in den Nachrichten momentan von Überfällen in der U-Bahn und brennenden Autos die Rede ist.
In der Großstadt ist eben doch alles ein bisschen anders als auf dem Land…
An Spaß und guter Laune mangelt es uns nicht, denn Berlin hat so viel zu bieten, wo unsere Heimat „leider“ nicht mithalten kann.
Neben Besuchen beim Quatsch Comedy Club und der ZDF-Sendung »log in« durften wir von Bertelsmann aus auch an unterschiedlichen Lesungen teilnehmen, z. B. an einer Lesung mit Max Bentow auf der Dachterrasse der Bertelsmann Repräsentanz, an der Buchpremiere von Eva Padbergs erstem Werk „Model-Ich“ oder an einem Comedy-Leseabend mit u. a. Maddin Schneider ebenfalls im Quatsch Comedy Club. Wir freuen uns, dass uns so viel ermöglicht wurde.
Wir wünschen den nächsten Azubis ganz viel Spaß in Berlin… Ihr werdet ihn haben!

Viele Grüße von Marvin, Sergej, Tim, Anna, Tammi, Dominique und Annika
Beitrag verschlagwortet mit: Bertelsmann , Gütersloh , Berlin , Ausbildung , Industriekaufmann
Alexander live aus Brüssel
In Brüssel lebt es sich ganz anders, als in Deutschland.
Hier geht und fährt man im Straßenverkehr wie man will.
Verkehrsregeln? – Fehlanzeige.
Es ist hier zwar sehr teuer und laut aber dennoch schön.
Ich glaube, ich liege gar nicht mal so falsch, wenn ich behaupte, dass die Polizei selbst zum Frittenholen mit Blaulicht und Horn unterwegs ist.
Alleine schon die Azubi-Wohnung ist die Reise wert. Das Badezimmer im Wandschrank – praktisch, einfach und platzsparend.
Auf der Arbeit wird man ständig mit politischen Themen konfrontiert, was wirklich interessant ist. Fast jeden Tag Gäste, die ein und aus gehen, um mit Bertelsmann zu politischen Themen zu diskutieren.

Aber auch neben der Arbeit kann man hier eine Menge sehen und erleben.
Auf dem Place Luxembourg oder in den traditionellen Irish Pubs und den Brüsseler Clubs kann man nach Feierabend oder am Wochenende sehr viele interessante Leute aus den verschiedensten Ländern treffen - Multikulti in Brüssel. Schade ist nur, dass die Metro nicht bis in die späten Abendstunden fährt und man den Heimweg meist zu Fuß oder mit dem Taxi antreten muss.
Mir wurde vor meiner Zeit hier gesagt, dass ich zu der schönsten Jahreszeit in Brüssel bin. Dem kann ich nur zustimmen. Die vielen Parks und die warme Sonne - eine sehr gute Kombination!
Darf man den vielen Touristenführern und Fernsehsendungen glauben, gibt es in Brüssel die weltbesten Fritten. Glücklicherweise ist diese besagte Frittenbude mit diesen erstklassigen Fritten nur 200 Meter vom Büro entfernt. Was für ein Zufall.
Viele Grüße an alle,
Alexander
Beitrag verschlagwortet mit: Brüssel , Ausbildung , Gütersloh , Industriekaufmann
Carolin Krampe live aus Liverpool
Als ich erfuhr, dass ich ab dem 1. Februar 2011 für 3 Monate nach Liverpool gehen darf, um dort bei Prinovis, dem größten Tiefdruckkonzerns Europas zu arbeiten, habe ich mich wirklich sehr gefreut.
Für mich ist es diese Zeit eine wahnsinnige Chance, viel zu erleben und natürlich auch viel zu lernen. Von Anfang an war mir klar, dass diese 3 Monate eine Herausforderung, aber auch eine wahnsinnig erlebnisreiche Zeit werden.
So stieg ich mit tausend Erwartungen und viel Vorfreude in den Flieger.
Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden alle erfüllt.
Eine Herausforderung war es vor allem zu Beginn auf Grund der Sprache, da es nicht so einfach ist die Arbeitskollegen sofort zu verstehen. Ihr Akzent unterscheidet sich stark von dem Englisch, was ich in der Schule gelernt habe. Doch das legt sich wirklich sehr schnell und stellt nur in den ersten Tagen ein Problem da.
Eine erlebnisreiche Zeit sind die 3 Monate auf jeden Fall.
Anfangs dachte ich, dass es bestimmt auch mal langweilig wird, da ich der einzige Azubi hier bin, aber das ist es ganz und gar nicht.
Bei Prinovis arbeiten sehr viele Deutsche, die mich sofort sehr freundlich in ihrer Community aufgenommen haben. So wird einiges unternommen, wie z.B gemeinsame Pubbesuche, gemeinsames Ausgehen oder Kochen. Langweilig ist mir hier selten.
Die Stadt bietet auch so einiges, was gegen Langeweile helfen sollte.
So kann man hier wirklich sehr gut einkaufen. So wurde gerade erst neben der eigentlichen Einkaufsstraße ein Einkaufszentrum gebaut, in dem man sich wirklich Stunden aufhalten kann. Das Einkaufszentrum bietet auch zahlreiche Restaurants und ein Kino. Auch am Wochenende soll dir hier nicht langweilig werden. Liverpool hat wirklich ein sehr aktives Nachtleben. Es gibt nicht nur die typisch englischen Pubs, die auf jeden Fall auch einen Besuch wert sind, sondern auch viele Discos und Clubs.
Da Liverpool natürlich die Fußballstadt ist, lohnt es sich auch mal, ein englisches Spiel anzugucken.
Aber nicht nur Liverpool, sondern auch die Umgebung ist sehenswert. So kann man z. B. einen Tag in Manchester oder auch mal ein Wochenende in London verbringen. Ich selber habe ein Wochenende in Dublin verbracht und somit direkt auch mal Irland gesehen, was mir auch sehr gefallen hat.
Auch die Arbeit im Controlling macht wirklich Spaß. Die Arbeitskollegen sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Ich kann also wirklich jedem empfehlen, die Chance zu nutzen und sich für Liverpool zu bewerben
Beitrag verschlagwortet mit: Liverpool , Gütersloh , Bertelsmann , Ausbildung , Industriekauffrau
Linda, Aline, Madeleine, Janine und Peter
wir, Aline, Janine, Linda, Madeleine und Peter sind seit Februar hier in Berlin beim Club und bei der Repräsentanz Unter den Linden eingesetzt.
Die ersten Tage waren wirklich turbulent und der erste Eindruck von Berlin war ziemlich überwältigend. Hier ist alles einfach ein bisschen größer, bunter, gewaltiger und dreckiger und gar nicht mit der beschaulichen Heimat zu vergleichen. Wir haben uns aber doch recht schnell eingelebt und uns an das Großstadtleben und dessen Vorteile gewöhnt. Dennoch sind wir recht froh, wenn wir zwischendurch die Landluft der Heimat genießen und die Berliner Skyline mit Waldpanorama tauschen können.
Aber wieder zurück in die Hauptstadt…
Die Arbeit hier macht viel Spaß, die Kollegen sind sehr nett und geben uns auch wertvolle Insidertipps fürs Wochenende. Als erstes waren wir natürlich als „Standard-Touris“ mit Kamera und Stadtplan unterwegs: Brandenburger Tor, Holocaustdenkmal, Reichstag (leider nur von außen, denn die Kuppel bleibt weiterhin gesperrt), Fernsehturm, Potsdamer Platz inklusive Sony Center und und und… Hier gibt es einfach so viel zu sehen!
Unseren dritten Abend in Berlin haben wir schon gleich mit dem ersten Highlight ausgefüllt: Wir waren zu Gast bei der ZDF-Sendung „log in“ im Hauptstadtstudio.
Hier werden aktuelle Themen aus Politik und Fernsehen für junge Leute aufgearbeitet und live auf dem ZDF-Infokanal mit dem Publikum diskutiert. Und wie es der Zufall so wollte, saßen drei von uns auch gleich in der ersten Reihe und wurden zum hochinteressanten Thema „Castingshows“ befragt. Wir waren doch recht froh, dass das Thema der Sendung nicht wie geplant kurzfristig zu „Unruhen in Ägypten“ geändert wurde! ;-)
Ein weiteres Highlight war der Besuch des „Quatsch Comedy Club“ im Friedrichsstadtpalast. Witzige Comedians boten eine tolle Show, die Lust auf mehr machte. Absolut zu empfehlen!
So langsam beginnt auch hier in Berlin der Frühling - die Sonnenanbeter sitzen vor den Straßencafés und lassen sich den Latte Macchiato schmecken. Das ein oder andere Mal konnten wir sogar schon unsere Mittagspause draußen verbringen –darüber freute sich einer von uns immer besonders! ;-)
Bei solch tollem Sonnenschein bietet sich natürlich auch eine Spree-Fahrt an, die ganz andere Seiten von Berlin zeigt: Es gibt hier wirklich noch wunderschöne alte Häuser, die an Paris, Wien oder Prag erinnern. Der Weg ins futuristische Regierungsviertel zeigt wiederum das völlige Kontrastprogramm, das aber genauso beeindruckend ist.
Vier Wochen stehen uns nun noch bevor und wir sind gespannt, was uns alles noch erwarten wird.
Viele Grüße senden euch die fünf Berliner (in spe)!
Beitrag verschlagwortet mit: Berlin , Gütersloh , Industriekauffrau , Ausbildung , Bertelsmann
Kathrin Pohlmann berichtet aus Brüssel
Ich bin Kathrin Pohlmann, im 2. Lehrjahr zur Industriekauffrau und die dritte Auszubildende in Folge, die hier im ZÖ Verbindungsbüro in Brüssel eingesetzt ist.
Am 04. Februar habe ich mich auf den Weg nach Brüssel gemacht.
Auch mein erster Eindruck von Brüssel war erschreckend: Verkehrschaos, Hupgeräusche und Müll; die Nachteile einer Großstadt. Viele Nationen und Sprachen auf engem Raum.
Nach mittlerweile knapp 6 Wochen vor Ort habe ich mich daran gewöhnt. Die französische Sprache gehört zum Alltag, wie der tägliche Spaziergang zur Metrostation und zurück.
Nora und Vanessa haben bereits berichtet, dass hier das Verbindungsbüro der Bertelsmann AG ist. Ich kann mich nur anschließen und sagen: Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind super nett und hilfsbereit und mit der EU kommt man logischerweise auch direkt in Berührung.
Welche Möglichkeiten hat man am Wochenende in der Großstadt?
Entweder man lädt sich Besuch ein oder erkundet alleine die Stadt! Hier gibt es viel zu erkunden: den Grand Place, das Manneken Pis oder aber das Atomium, um nur 3 der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu nennen.
Ich finde das Atomium genial. Leider hat es das Wetter an den Wochenenden noch nicht zugelassen, mal ins Innere zu gehen und den sicherlich tollen Ausblick auf die Stadt Brüssel zu genießen. Auch von außen ist der Anblick phantastisch. Ich bin mir sicher, spätestens zu Ostern werde ich das Atomium von Innen sehen und mir die Ausstellungen, die immer wieder wechseln, anschauen!

Was gibt es sonst neues zu berichten aus Brüssel? Eigentlich nicht wahnsinnig viel. Es ist kalt, wie zu Hause in Deutschland auch. Ab und an scheint zwar die Sonne, der Frühling ist hier noch nicht wirklich angekommen.
Im Mai wird eine Lesung geplant. Dort werde ich in die Vorbereitungen mit einbezogen und hoffe, dass es ein interessantes und spannendes Projekt wird. Auch im Hinblick auf meine Kolloquiums-Präsentation…
A bientôt,
Kathrin
Beitrag verschlagwortet mit: Industriekauffrau , Gütersloh , Bertelsmann , Brüssel
Michael berichtet aus Liverpool

„Seeleute lieben dieses Liverpool; und während der langen Reisen in alle Teile der Welt wird sein Charme und seine Anziehungskraft noch größer. Denn in Liverpool finden sie ihr Paradies – und einer hat mir gar verraten, er ware zufrieden damit, nur im Princess Dock zu liegen, bis es wieder heißt, Anker zu lichten und in die Welt aufzubrechen.”
Hermann Melville, Autor des Romans „Moby Dick”, 1839
Genau das, was Hermann Melville schon vor über 150 Jahren zu berichten wusste, gilt auch heute noch für die englische Stadt Liverpool. Ein Besuch der Stadt ist in jedem Fall ein Erlebnis. Egal ob Fußballfan, Shoppingfreak oder Partygänger oder: Hier kommt jeder auf seine Kosten.
Für Fußballfans ist ein Besuch in einem der beiden Stadien der Stadt auf jeden Fall Pflicht. Wer keine Karten für ein Spiel des FC Liverpool oder FC Everton ergattern kann, der ist mit einer der Stadiontouren gut bedient. Die lange Geschichte und Tradition der Klubs lässt erahnen, warum die Engländer so fußballverrückt sind, wobei man diese Faszination als Deutscher wohl niemals ganz nachvollziehen können wird.
Es wurde in den letzten Jahren eine Menge Zeit und Geld in eine Aufbereitung des City Centers investiert. So finden Shoppingfreaks heute direkt neben dem alten Hafen im Herzen der Stadt einen nagelneuen Einkaufskomplex mit über 200 Geschäften, Restaurants und einem Kino. Direkt nebenan schließt sich die eigentliche Fußgängerzone an, in der nochmals mehrere hundert Geschäfte, Cafes und Restaurants warten. Begrenzende Faktoren sind wohl eher das verfügbare Budget oder die Kraft um Tüten zu tragen, als die Auswahl an Shoppingmöglichkeiten.
Partygänger fühlen sich auf den Feiermeilen der Stadt mit Sicherheit wohl. Zahlreiche Bars, Kneipen, Pubs, Clubs und Discotheken öffnen ihre Türen schon am frühen Abend, schließen dafür aber auch zeitig. Die Zwischenzeit kann aber auf jeden Fall dazu genutzt werden, das ein oder andere Bier zu genießen. Viele Lokalitäten nehmen keinen Eintritt und wenn, dann kostet es nur wenige Pfund. Preisgünstig sind auch Getränke und die Portion Fish & Chips am Ende der Partynacht.
Beitrag verschlagwortet mit: Liverpool , Gütersloh , Industriekaufmann , Bertelsmann
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